Sonntag, 26. Juni 2016

{Feierabendküche} Pizza mal anders

Heute habe ich euch eine Pizzavariante mitgebracht, die nicht nur total lecker schmeckt, sondern auch super schnell gemacht ist:


Fladenbrotpizza

Die Idee zu dieser Pizzavariante habe ich vor Jahren mal irgendwo aufgeschnappt. Man muss einfach ein Fladenbrot waagerecht aufschneiden und die Fladenbrothälften wie eine Pizza mit Tomatensoße, Käse, Salami, Gemüse, etc. belegen. Anschließend wird die Pizza im Ofen überbacken und kann vernascht werden.


Das schöne an dieser Pizzavariante ist, dass sie einfach super schnell geht und wirklich lecker ist. Aus einem großen Fladenbrot bekommt man 2 große Pizzen heraus. Ich mache immer nur ein halbes Fladenbrot und friere die andere Hälfte einfach ein.

Meine Fladenbrotpizza habe ich mit etwas Burritofüllung vom Vortag (eine Mischung aus gebratenem Hackfleisch, Paprika, Zwiebel, passierten Tomaten und Mais) bestrichen und mit Reibekäse bestreut. Nach etwa 10-15 Minuten im Backofen bei 200°C war die Pizza fertig. Schneller geht es nicht!


Mit diesem Blitzrezept wünsche ich euch noch ein erholsames Wochenende und einen guten Start in die neue Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Feierabendküche}

Freitag, 24. Juni 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Heidelbeermuffins mit Streuseln

Jetzt im Sommer kann man wunderbar picknicken gehen. Wenn die Sonne uns mit schönes Wetter verwöhnt, dann sollte man sich schleunigst eine Picknickdecke unter den Arm klemmen, ein paar Snacks vorbereiten und sich an den nächsten See oder den nächsten Park begeben und den Sommer genießen. 

Dazu empfehle ich euch ein paar leckere Heidelbeermuffins mit Streuseln. Die sind nicht nur schnell gebacken, sondern schmecken auch unglaublich lecker. Die Kombination aus luftigem Muffinteig, Heidelbeeren und knusprigen Streuseln ist einfach genial. Lange habe ich nach so einem Muffinrezept gesucht, dass mich an die Heidelbeermuffins aus den Coffee-Shops erinnert. Da ist es!


Die kaum erwähnenswerten Kalorien, die man durch den Genuss dieser leckeren Muffins zu sich nimmt, kann man sich locker durch eine Runde schwimmen im See oder eine Partie Federball mit den Freunden wieder wegtrainieren. 

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich hatte diese leckeren Muffins mit bei einem Ausflug in den Tierpark mit anschließendem Picknick in der Sonne. Meine Mitesser waren begeistert von den Muffins.

Heidelbeermuffins mit Streuseln
(für 12 Stück)

Für die Muffins
125g weiche Butter
 175g Zucker
1 Ei
1TL Vanillezucker
225g Mehl
25g Maismehl (z.B. von Kattus*)
1 gestr. TL Backpulver 
1 gestr. TL Natron
1/4 TL Salz
1 Msp. Zimt
 125ml Buttermilch
200g Heidelbeeren

Für die Streusel 
150g Mehl
125g kalte Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

Backofen auf 180°C vorheizen. Die Vertiefungen einer Muffinform* mit z.B. diesen Papierförmchen* auslegen. 

In einer Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren, Ei und Milch zugeben und alles gut vermischen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Maismehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen. Die Mehlmischung zu der Eiermischung geben, den Teig sehr kurz durchrühren. Anschließend die Heidelbeeren unterheben. 

Den Teig in die 12 Muffinförmchen verteilen.

Alle Streuselzutaten vermischen und verkneten, sodass ein krümeliger Teig entsteht. Die Streusel auf den Heidelbeermuffins verteilen. 

Die Muffins im vorgeheizten Ofen etwa 20 - 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Stäbchenprobe!


Genießt das Wochenende! Genießt den Sommer! Genießt diese Muffins!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 21. Juni 2016

{Lass uns waffeln} Erdbeerzeit

Wir stecken mitten in der Erdbeerzeit. Ich liebe die kleinen roten Beerchen und könnte sie während der Saison täglich kiloweise vernaschen. Auf meinem Balkon habe ich dieses Jahr einige Erdbeerpflanzen, die auch schon leckeren, knallrote Früchte tragen. So sitze ich quasi immer an der Quelle. 

Meinen Erdbeerhunger kann ich aber mit den paar Pflänzchen nicht stillen, deshalb werde ich demnächst auch noch zum Erdbeerfeld fahren, um mir ein paar Kilo Erdbeeren für die alljährliche Marmeladenproduktion zu kaufen.

Doch nicht nur Marmelade kann man aus den köstlichen Beeren machen, sondern auch Erdbeerwaffeln.


Für meine Erdbeerwaffeln habe ich einfach einige Erdbeerstücke unter den Waffelteig gehoben und ihn anschließend in meinem KitchenAid Artisan Waffeleisen* ausgebacken. Da das Waffeleisen schöne, große Waffeln produziert, werden die Erdbeerstücke nicht zerdrückt, sondern es entstehen süße Erdbeerkammern in den Waffeln. Lecker!


Die Waffeln schmecken am besten frisch aus dem Waffeleisen mit einem Klecks Sahne oder etwas Joghurt. Am nächsten Tag mache ich die Waffeln einfach nochmal auf dem Toaster warm, dann schmecken sie auch noch hervorragend.

Erdbeerwaffeln
(für etwa 4 große Waffeln)

200g weiche Butter
150g Zucker
Prise Salz
4 Eier
225g Mehl
1/2Tl Backpulver
100ml Milch
200g Erdbeeren 
 
Butter mit Zucler und Salz zu einer schaumigen Masse verrühren. Die Eier nacheinander zum Teig geben und unterrühren. Das Mehl und das Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Anschließend unter den Waffelteig heben.

Das Waffeleisen vorheizen und den Waffelteig portionsweise ausbacken. Das KitchenAid Waffeleisen muss nicht vorher gefettet werden. Die Waffeln etwa 4 Minuten backen.
 
Hinweis: Verwendet man ein normales Waffeleisen, sollte man es zunächst einfetten. Anschließend den Teig portionsweise ca. 2 Minuten im Waffeleisen ausbacken. So erhält man etwa 8 Waffeln.


Man kann das Waffelrezept auch wunderbar abwandeln. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Bananenwaffeln. Dazu einfach ein paar Bananenstücke unter den Teig heben und die Waffeln anschließend am besten mit Nutellla servieren. Himmlisch!

Lasst es euch schmecken!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Lass uns waffeln}

*Kooperation

Sonntag, 19. Juni 2016

{Feierabendküche} Makkaroni á la Katie

Wenn das Wetter draußen mal wieder verrückt spielt und das auch noch auf die Laune schlägt, dann braucht man leckeres, schnelles Soulfood. Bei mir gibt es in diesem Fall eine Makkaroni-Auflauf mit viel Käse. Der wärmt das Herz und lässt das schlechte Wetter schnell vergessen.


Im Buch What Katie ate* von Katie Quinn Davis habe ich das perfekte Makkaroni-Rezept gefunden. Das ist schnell und einfach gemacht und schmeckt einfach himmlisch. Katie kombiniert den klassischen Nudel-Käse-Auflauf mit Salami und Chili. Leeeecker! Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt, damit es schneller geht.

Makkaroni-Auflauf á la Katie
 (für 6 Personen)

500g Makkaroni
250g Salami, in Würfel geschnitten
60g Butter
50g Mehl
1l Milch
1 große Handvoll geriebener Parmesan
zzgl. Parmesan zum Bestreuen
1 große Handvoll geriebener Pecorino
 1/2 Tl getrocknete Chiliflocken
Muskatnuss
3El Sahne
80ml Weißwein
Salz/Pfeffer
Olivenöl

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Makkaroni in reichlich Salzwasser 8 Minuten vorkochen. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und in eine große Auflaufform geben und die Salamistücke und einen Schuss Olivenöl unterrühren.

Die Butter in einem Topf zerlassen. Das Mehl hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 2 Minuten eindicken lassen. Unter Rühren die Milch hinzufügen und weiterrühren, bis eine cremige Soße entstanden ist. Den Topf vom Herd ziehen und den Käse sowie die Chiliflocken, etwas Muskatnuss, Sahne und Weißwein unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

Die Soße über die Makkaroni in die Auflaufform gießen, mit dem restlichen Käse bestreuen und im Backofen etwa 30-40 Minuten überbacken, bis eine goldbraune Kruste entstanden ist.

Dazu passt ein frischer Salat.


Lasst es euch schmecken!

 Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Feierabendküche}

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Freitag, 17. Juni 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Süße Herzen aus Quark-Öl-Teig

Ihr seid am Wochenende zum Frühstück eingeladen und sucht noch nach einem passenden Mitbringsel? Wie wäre es mit ein paar süßen Herzen aus einem Quark-Öl-Teig? Die sind nicht nur super schnell zubereitet sondern schmecken auch ganz wunderbar. 

Man kann sie pur vernaschen oder mit etwas Marmelade. Backt einfach ein paar dieser Herzen, legt ein Glas selbstgemachte Marmelade dazu und schon ist man der Star am Frühstückstisch.


Quark-Öl-Teig ist schnell und einfach zuzubereiten und ist sehr wandelbar. Er ist eine schnelle Alternative zu Hefeteig und schmeckt sowohl herzhaft als auch süß. Man kann ihn für die verschiedensten Gebäcke benutzen (z.B. als Kekse oder als Kuchenboden) und ihn mit Vanille, Zitrusschale, Gewürzen o.ä. aromatisieren. 

Meine süßen Herzen bekommen durch das Wälzen in Vanillezucker ein herrliches Vanillearoma.

Süße Herzen
(für etwa 20 Stück)

Für den Teig
200g Magerquark
50g Milch
1 Ei
100g Öl (z.B. Rapsöl)
75g Zucker
1 Prise Salz
400g Mehl
20g Backpulver

 Zum Wälzen
75g geschmolzene Butter
75g Zucker
1Tl Vanillepulver*
 
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
 
Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem Teig verkneten. 
 
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen gut verkneten und anschließend etwa 1cm dick ausrollen. 
 
Aus dem Teig mit Hilfe von Herzausstechern* verschiedene Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Herzen mit etwas von der flüssigen Butter bestreichen und im vorgeheizten Ofen für etwa 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
 
Den Zucker mit dem Vanillepulver in einer Schüssel mischen. Die Herzen aus dem Ofen nehmen, sofort mit etwas Butter bestreichen und im Vanillezucker wälzen. Anschließend auskühlen lassen.


Am besten schmecken die Herzen noch am gleichen Tag. Wenn sie ausgekühlt sind, sollte man sie in einer luftdichten Dose aufbewahren, damit sie nicht so schnell trocken werden.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)
 
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Dienstag, 14. Juni 2016

{Buchvorstellung} Leckere Grillrezepte

Die Grillsaison ist voll im Gange. Überall duftet es in den Wohngebieten und Gartenanlagen nach leckeren Würstchen, Steaks und Co. Das wird aber schnell langweilig, deshalb braucht man auch für das Grillen ab und zu neue Inspiration. Ob das Buch "Grillen: 100 heiße Ideen von Spareribs bis Grillfisch"* neue, leckere Rezeptideen enthält?

Grillen: 100 heiße Ideen von Spareribs bis Grillfisch
Reinhardt Hess


Gräfe und Unzer Verlag
16,99€
Broschiert, 160 Seiten

"Sommer! Warme Abende, an denen die Sonne nicht untergeht. Goldenes Licht, laue Luft. Jetzt ist das Leben so richtig schön easy going. Auch beim Essen. Outdoor-Zeit! Anruf bei Freunden: »Na, hättet ihr nicht Lust, mal wieder zu grillen? Kommt doch rüber! Wir werfen schon mal den Gasgrill an! Und ihr bringt Salate mit! Wir können vegetarisch grillen oder Fleischgerichte oder Fischgerichte. Ganz wie ihr wollt, relaxed und ohne Schnickschnack.« Mit Grillvergnügen von GU geht richtig Grillen jetzt nämlich so einfach wie nie: 100 neue Grill Rezepte sorgen dafür, dass das Grillen in netter Runde so richtig Spaß macht, mit Familie, Freunden, Nachbarn. Egal mit welchem Grill, denn nicht das Grillgerät steht im Mittelpunkt. Sondern das, was obendrauf liegt. Also schnell die Holzkohle rausholen, und los geht’s!"

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt

Kleine Stücke
Grillhits, die schnell fertig sind

Burger & Co.
 Ein Must für jeden echtenBBQ Fan

Große Stücke
Für Grillmeister mit Geduld
 
Vegetarisches
 Ein Eldorado für alle Veggi-Griller

Und das Dazu 
Feines, dass den Grillgenuss abrundet

Das Buch startet mit einer ausführlichen Einleitung zum Thema "Grillen". In dieser Einleitung wird u.a. auf den richtigen Grill, den Unterschied zwischen Holzkohlegrill, Kugelgrill, Gasgrill und Elektrogrill eingegangen, Grillzubehör wird vorgestellt und es werden die Vor- und Nachteile von Holz, Kohle und Briketts vorgestellt, sodass die Wahl leichter fällt.


Anschließend folgen die leckeren Rezepte. Die Rezepte sind für jedem Grill ausgelegt, also ist es egal, ob man einen Gasgrill, Holzkohlegrill oder Elektrogrill besitzt. 

Neben "klassischen" Rezeptideen, werden auch die neuesten Grill-Trends auf Doppelseiten vorgestellt: Plank Grilling, Pulled Pork, Räuchern, Grillen im Erdloch oder Beer Can Chicken – was beim Grillen angesagt ist, ist in diesem Buch auch vertreten. 


Die Rezepte sind übersichtlich aufgebaut und enthalten genaue Nährwertangaben sowie Zubereitungszeiten. Jedes Rezept wird von einem passenden, appetitanregenden Bild begleitet. Die Zutaten für die Rezepte bekommt man einfach in jedem gut sortierten Supermarkt.

Das Buch enthält rundum alle Rezepte, die man für eine gelungene Grillparty braucht, das fängt bei der Marinade für das Fleisch an und hört bei Beilagen, wie Salaten, Broten und passenden Getränke auf. 
 

Beispielrezepte:
  • Kleine Stücke: Bratwurstspieße mit Knoblauchbrot, Senfrippchen, Gazpacho-marinierte Hähnchenbrustfilets, Putenröllchen am Spieß, Garnelen mit grüner Sauce ...
  • Burger & Co.: Kokosburger mit Banane, Hackbällchen-Tortillas, Rindersteaks im Pizzateller, Focaccia mit Rucola, Gezupftes Schweinefleisch (Pulled Pork)...
  • Große Stücke: Bierhähnchen, knusprige Schweinshaxe, Wolfsbarsch mit Walnusssauce …
  • Vegetarisches: Grillgemüse mit Zitronenöl, Kürbisspalten mit Knusperkernen, Maiskolben mit Rum-Marinade, Tofu-Cevapcici mit Ajvar...
  • Und das dazu: Bunter Salat mit Pfirsichen, Sommersalat mit Zucchini-Nuggets, Cajun-Remoulade, Knuspriges Zupfbrot mit Bacon-Konfitüre, Ananas-Bowle aus Hawaii, Zitronenbowle...
 

Fazit

Ein tolles Grillbuch mit spannenden, abwechslungsreichen Rezepten für den Sommer! Das Buch ist von vorne bis hinten sehr gut durchdacht und ist somit sowohl für Grillanfänger als auch Grillprofis ein tolles Buch mit kreativen Rezeptideen.
 
Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-) 

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Sonntag, 12. Juni 2016

{Saisonal} Frühlingsrisotto

Viele haben komischerweise die Vorstellung, dass die Risotto-Herstellung besonders kompliziert oder aufwendig ist und trauen sich daher gar nicht erst an die Zubereitung. Risotto kochen ist aber gar nicht schwer! Probiert es aus! 

Mir ist Risotto bis jetzt immer gelungen und ich finde es auch gar nicht schwer zuzubereiten. Man muss eben nur dabei bleiben und regelmäßig rühren und Flüssigkeit nachgießen. 


Jetzt im Frühling schmeckt das Risotto besonders gut mit frischem Spargel und etwas jungem Lauch. So erhält man ein richtig leckeres Frühlingsrisotto, das z.B. wunderbar zu frisch gebratenem Fisch, Garnelen oder ein paar Schweinemedaillons schmeckt.

Frühlingsrisotto
 (für 2-3 Personen)

Olivenöl
250g Risotto-Reis
200g Spargel
1/2 junge Lauchstange
100ml Weißwein
500ml Gemüsebrühe
frische Petersilie
2 Scharlotten
30g Butter
Salz, Pfeffer
Handvoll frisch geriebener Parmesan 


Den Spargel putzen und in 2cm große Stücke schneiden. Den Lauch putzen und klein schneiden. Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und bei niedriger Temperatur warm halten. Die Petersilie waschen und fein hacken. Die Scharlotten schälen und fein hacken. 

Die Scharlotten in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risotto-Reis zugeben und kurz mit anschmoren. Mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen. Die Hitze auf mittlere Temperatur reduzieren. Sobald der Weißwein verkocht ist, mit etwas Brühe aufgießen und dabei ständig umrühren, bis die Brühe verkocht ist. Nun wieder etwas Brühe aufgießen und weiterrühren. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Risotto-Reis gar ist. Das dauert etwa 20-25 Minuten erreicht.Wenn man das letzte Mal Brühe angießt, den Spargel und den Lauch mit hinzufügen und mitgaren lassen. 

Nun die Butter unterrühren und schmelzen lassen. Die Petersilie und den frisch geriebenen Parmesan untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 

Risotto bereite ich übrigens am Liebsten in meiner Le Creuset Sauté Pfanne* zu, da sie optimal die Hitze an das Risotto abgiebt und man in ihr das Reisgericht wunderbar rühren kann. Durch die tolle Anti-Haft-Beschichtung bleibt der Reis nicht kleben und wird schön cremig.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)
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Freitag, 10. Juni 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Cheesecake Waffeln

Cheesecake ist die amerikanische Variante des Käsekuchens. Bei uns werden Käsekuchen aus Quark hergestellt und der klassische Cheesecake wird traditionell mit Frischkäse zubereitet. Egal welche Variante man wählt sie ist in jedem Fall sehr lecker.  

Wem jetzt schon der Zahn tropft und auf ein Cheesecake Rezept hofft, denn muss ich leider enttäuschen.  

>>Ich habe heute leider kein Cheesecake Rezept für euch<< 

Ich habe etwas viel besseres für euch! Cheeeeeeesecake Waffeln. Na wie klingt das? 
 

Diese leckeren Waffeln stecken voller Frischkäse und erhalten dadurch ein zartes Cheesecakearoma. Am besten schmecken sie frisch aus dem Waffeleisen mit einem Klecks Sahne und frischen Erdbeeren.

Die Waffeln habe ich wie immer in meinem geliebten KitchenAid Artisan Waffeleisen* gebacken, deshalb erhalte ich richtig schöne, dicke, luftige Waffeln. 
 
Cheesecake Waffeln
(für 4 große Waffeln)

400g Frischkäse
4 Eier
100g Zucker
160g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Frischkäse, Eier, Vanillepulver, Zucker und Salz cremig verrühren. Backpulver mit Mehl mischen und unter die Frischkäsemasse rühren.

Das Waffeleisen vorheizen und die Waffeln im Kitchen Aid Waffeleisen jeweils 4 Minuten ausbacken. Einfetten ist bei diesem Waffeleisen nicht notwendig. 

Hinweis: Verwendet man ein normales Waffeleisen, sollte man es zunächst einfetten. Anschließend den Teig portionsweise ca. 2-3 Minuten im Waffeleisen ausbacken. So erhält man etwa 8 Waffeln. 


Wäre das nicht mal was für euer nächste Sonntagsfrühstück oder ein Kaffeetrinken mit Freunden? Lasst es euch schmecken!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:  

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

* Werbun/Amazon Partner Link

Mittwoch, 8. Juni 2016

{Buchvorstellung} Burger Bibel vs. Burger Unser

Burger sind Trend und in aller Munde. Ich liebe die Fleischklöße im Brötchen sehr und bereite sie gerne zu Hause zu. Burger machen geht mittlerweile aber weit über Buletten braten hinaus und hat sich zu einer richtigen Wissenschaft entwickelt. Dieser Wissenschaft widmen sich die Bücher  "Die Burger-Bibel"* und "Burger Unser: Das Standardwerk für wahre Liebhaber"*. Ich stelle euch heute beide Bücher vor.

Die Burger-Bibel
Alexandra Krokha/Alexander Melendez/ Marcel Risker


books4success
24,99€
Gebundene Ausgabe, 208 Seiten

"Der Trend zum guten, exklusiven Burger überrollt Deutschland. Wo gibt es die besten Burger der Republik? Was sollte man über den Burger wissen? Wie kann ich den perfekten Burger selber machen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert dieses Buch aus Expertenhand. 'Medium oder Well Done?' - In guten Burger-Läden kommt unter vielen anderen auch diese Frage auf den Kunden zu. Vorbei die Zeiten, wo in Deutschland ein Burger aus zwei Brötchenhälften, Salatblatt, Tomatenscheibe, Zwiebelringen und ein bisschen Hackfleisch bestand. Längst ist um den Burger in all seinen Facetten und Preisklassen eine ausgedehnte Subkultur entstanden, die auch in den sozialen Medien ihren Niederschlag findet. Gemeinsam mit dem populären Social-Media-Portal 'Burger City Guide' präsentieren wir 'Die Burger-Bibel' mit allen wichtigen Fragen und Antworten rund um den aktuellen Food-Trend."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt

Die Geschichte des Burgers

Burger Lexikon - Was ist was?

Burger - Rezepte

Burger - Beilagen

Do It Yourself

Promis verraten ihre burgerlichen Vorlieben

Deutschlands 20 beste Burgerläden 

Alexandra Krokha, Alexander Melendez und Marcel Risker lieben Burger und ihre Leidenschaft zum leckeren Fast-Food haben sie nun in einem Buch einer Bibel zusammengefasst. Viele mag diese religiöse Verbindung vielleicht abschrecken. Ich finde Religion und gerade das Christentum ist ein Teil unserer Kultur und etwas Bibel zu nennen, um die Besonderheit eines Buches auszudrücken und es zu einem "Standardwerk" zu machen, finde ich in Ordnung. Man sollte nicht immer alles so ernst nehmen. 


Das Buch ist sehr schön gestaltet. Schon beim ersten Durchblättern war ich beeindruckt von den köstlichen Bildern und Rezepten, habe über die Burgergebote geschmunzelt und war beeindruckt vom umfangreichen Burgerwissen, was die Autoren in diesem Buch preisgeben. Von der Sauce bis zum Fleisch, von der Beilage bis zum Brötchen, wird der Burger genau analysiert und passende Rezepte vorgestellt.


Das Buch teilt sich grob in zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt werden Zutaten, Fleischsorten, Zubereitungsarten zum Burgern genaustens analysiert und vorgestellt. Dieses umfangreiche Burgerwissen soll für den perfekten Burger sorgen. Man erfährt viel zur Geschichte des Burgers und die besten Burgerrestaurants in Deutschland werden vorgestellt.

Im zweiten Abschnitt des Buches findet man zahlreiche, abwechslungsreiche Burgerrezepte, sowie Rezepte für Beilagen, Buns, Soßen und weiteren Burgerkomponenten.


Das Buch ist sehr informativ und auch sehr witzig geschrieben, sodass das lesen und schmökern unglaublich viel Spaß macht. "Iss mich mit der Hand. Missbrauche mich nicht mit Messer und Gabel." besagt das zweite Gebot in dieser Bibel und gibt nur einen kleinen Einblick, wieviel Spaß dieses Kochbuch macht.

Fazit

Ein witziges, hochinformatives Buch mit köstlichen Rezepten. Ich finde es Klasse und kann es jedem Burger Fan nur empfehlen. Dieses Buch ist sicher auch ein super Geschenk für alle Burgerliebhaber! 

Burger Unser: Das Standardwerk für wahre Liebhaber
Hubertus Tzschirner u.a.


Callwey Verlag
39,95€
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten

"Es ist nicht das erste und sicherlich nicht das letzte Buch, das über Burger geschrieben wurde – aber vermutlich das beste! Neben allem Wissenswerten und genialen Bildern verrät es sämtliche Tipps und Tricks für die eigene Herstellung göttlicher Burger. Der Theorieteil liefert Hintergründe und Rezepte zu den Themen Fleischauswahl, Pattyblends und knackige Beilagen sowie mehr als 50 Saucen und perfekte, selbst gebackene Buns. Im zweiten Teil finden sich nicht nur opulente Beefburger, sondern auch vegane und süße Kreationen, sodass keine Wünsche offen bleiben. Abgerundet wird das Standardwerk durch eine Übersicht der besten Burger-Läden im deutschsprachigen Raum. Ob Burger-Novize oder -Professional – das BURGER UNSER verspricht den Eintritt ins Burger-Paradies! Nicht mehr und nicht weniger. Amen."

Mehr Infos zum Buch HIER*.

 Inhalt

Buns 

Fleisch

Patties

Soßen

Beilagen

Burger

Dieses Buch ist ein optischer Genuss. Von Außen ist es erstmal sehr schlicht und unscheinbar gehalten. Auch hier wird die religiöse Verbindung hergestellt und der Burger als göttlich dargestellt. Öffnet man das Buch wird man förmlich von einer schrillen Doppelseite erschlagen, die die Autoren-Crew zeigt. Es scheint, als hätte die Erstellung dieses Buches sehr viel Spaß gemacht.

Auch das "Burger Unser" erhebt den Anspruch ein Standardwerk zu sein.


Das Buch ist nach den Burgerkomponenten aufgebaut. Zunächst erfährt man etwas über die Burger-Buns. Welches Mehl sollte man nutzen? Wie sieht der perfekte Bun aus und wie schmeckt er? Dann folgen verschiedene Bun-Rezepte mit ausführlichen, bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. 

So geht es weiter mit ausführlichen Kapiteln zum Fleisch, Patties, den Soßen und den Burger-Beilagen. Im Anschluss verbinden die Autoren die einzelnen Komponenten und stellen verschiedenste Burgerrezepte vor. 

In diesem Buch wird schnell deutlich, dass Burger kein Fast-Food mehr sind, sondern die Herstellung einer Kunst gleicht. Man kombiniert das perfekte Brötchen mit der köstlichen selbstgemachten Soße und belegt es mit selbstgewolftem, frischen Fleischpatties. Bis ins letzte Detail wird die Burger-Herstellung perfektioniert.


Die Rezepte sind sehr ausführlich beschrieben. Jede einzelne Komponente wird bis ins kleinste Detail beschrieben und oft werden die "Grundrezepte" mit bebilderten Anleitungen untermalt. 
Begleitet werden die Rezepte von sagenhaft schönen Hochglanzbildern, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Großartig!!!

Beispielrezepte:

Der Cheeseburger
Big-Hahuna-Burger
Just Crab
Salomon
Vitello Tonnato
Loard Bacon
The Meatless Madness

und viele weitere leckere Kreationen, z.B. vegane Burger oder süße Burger mit frischen Erdbeeren.


Das Buch bietet einerseits umfangreiches Wissen und Grundrezepte, um problemlos eigene Rezepte zu kreiieren, bietet aber auch 70 "fertige" verführerische Burgerkreationen für die nicht so kreativen Burgerbrater. Die vielen Tipps und Tricks führen garantiert zum perfekten Burgergenuss.


Fazit  

Dieses Buch ist wirklich ein Highlight: fantastische Rezepte, anschauliche Anleitungen, ein tolles Design, großartige Fotos! Absolut empfehlenswert!

Ich finde beide Bücher unglaublich gelungen und sie lassen mein Burger-Herz höher schlagen. Müsste ich mich für eines entscheiden, würde ich glaube ich zum "Burger Unser" greifen, weil es mich optisch einfach mehr überzeugt. Von der Qualität der Informationen sowie der Rezepte unterscheiden sich die Bücher kaum.

Was haltet ihr von diesen göttlichen Burger-Büchern? 
 
Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende! 

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-) 

*Amazon Parnter Link 
Hinweis: Beide Bücher wurden mir von den Verlagen zur Rezension zur Verfügung gestellt. 

Sonntag, 5. Juni 2016

{Drinks&Co.} Trendsetter Gin

Erst kam der Aperol Sprizz, dann der Hugo, der Lillet und der Pimm's No.1. Spritzige Trendgetränke, die vor allem im Sommer gerne getrunken werden, geben sich jedes Jahr die Klinke in die Hand. Seit einiger Zeit bekommen die süffigen Sprudelbrausen aber echte Konkurrenz. Der neue Trendsetter heißt nämlich Gin&Tonic.

Ob als klassischen Longdrink oder als erfrischende Gin Fizz Variante macht der Wacholderschnaps eine richtig gute Figur und begeistert immer mehr Menschen von sich. 

Ich bin schon länger ein Fan des Longdrink-Klassikers und habe mittlerweile eine kleine Sammlung an verschiedenen Gins. Es lohnt sich aus 2 Gründen verschiedene Gin-Sorten im Schrank zu haben: Zum einen sind Gin-Flaschen super schön anzusehen und unglaublich dekorativ (Ja, ich bin halt ne Frau und für mich ist das ein unschlagbares Argument) und zum anderen gibt es bei Gin geschmacklich unglaubliche Unterschiede. Wodka schmeckt immer nach Wodka, aber Gin schmeckt je nach Sorte fruchtiger, mehr nach Wacholder, einen Hauch nach Gurke oder wie der Skin Gin* nach Marrokanischer Minze.


Der Skin Gin ist meine neuste Errungenschaft. Beim ersten Betrachten der Flasche fällt sofort die lederartige Oberfläche auf. Der Name „Skin“ kommt von einem Tattoo in Ankerform, welches die Macher als eine ledrige Oberfläche auf die Flasche gebracht haben. Die Flasche wirkt unglaublich edel und sehr dekorativ (der erste Grund den Gin zu kaufen, ist also schon gegeben ;-)).

In dieser außergewöhnlichen Flasche stecken sieben Botanicals, darunter Wacholder und Minze. Besonders die Minze gibt dem Gin sein Aroma, aber auch Wacholder und Zitrusaromen kann man gut heraus schmecken. Das muss man natürlich mögen. Wer keine Minze mag, sollte lieber die Finger von diesem Gin lassen.

Nun kann man den Gin ganz klassisch mit Tonic und Eis servieren. Jetzt im Sommer brauche ich aber etwas erfrischendes, deshalb habe ich aus dem Skin Gin einen Orange Gin Sprizz gezaubert. 


Zitrusfrüchte harmonieren wunderbar mit dem Skin Gin, gemeinsam mit viel Eis wird aus dieserm Wacholderschnaps ein erfrischender Sommerdrink.

   Orange Gin Sprizz

6cl Blutorangensaft
4cl Skin Gin
Sodawasser
frische Orangenscheiben
Minzblätter
Eiswürfel

Ein Cocktailglas mit Eiswürfeln füllen. Blutorangensaft, Gin und Orangenscheiben einfüllen. Mit Sodawasser auffüllen und mit Minzblättern garnieren.  

Seid ihr auch Gin-Fans? Was ist eure Lieblingskombination mit dem Wacholderschnaps und welche Gins könnt ihr empfehlen?

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Drinks&Co.}

Hinweis: Der Skin Gin wurde mir zum testen zur Verfügung gestellt.