Freitag, 31. Oktober 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Portugiesische Vanilletörtchen

Ich bin gerade auf dem Weg nach Berlin zum Food Blog Award 2014. Als Finalistin in der Kategorie "Bestes Rezept" darf ich mich auf ein kulinarisches Wochenende voller Überraschungen freuen. Morgen Abend werden die Gewinner der jeweiligen Kategorien bekannt gegeben. 

Ich sitze gerade im Bus und freue mich wahnsinnig auf das Wochenende. Beworben habe ich mich übrigens mit dem Rezept "Ofenpfannkuchen mit Vanille-Honig-Eis", welches ich euch auch an einem LISA Freitag vorgestellt habe. Drückt mir die Daumen ;-)


Kein Wunder, denn für die süßen Freitags-Beiträge, denke ich mir immer etwas besonders leckeres aus. 

Diesem Anspruch folge ich auch heute und habe eine portugiesische Spezialität für euch: Pasteis de Nata. Es handelt sich hier um kleine, süße Vanilletörtchen mit einem Blätterteigboden. 

Lasst Sie euch schmecken!

 Portugiesische Vanilletörtchen
(für 12 Stück)

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 EL Butter
400 ml Milch
Mark einer Vanilleschote
1 Zimtstange
2 EL Mehl
150 g Zucker
1 Pr. Salz
5 Eigelb

Den Blätterteig ausrollen und mit einem Glas oder großen Ausstecher Kreise von ca. 10 cm ausstechen. Die Mulden eines Muffinbackblechs fetten und anschließend die Blätterteigkreise hineindrücken.
In einem kleinen Topf die Butter schmelzen und mit der Milch, der Zimtstange und dem Vanillemark unter Rühren aufkochen lassen. Dann die Hitze herunterdrehen und einige Minuten ziehen lassen. Zimtstange anschließend wieder entfernen. 
Den Backofen auf ca. 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Zucker, Mehl und Salz miteinander vermischen und zur heißen Milch geben. Weiter rühren und dabei die Masse aufkochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und einige Minuten abkühlen lassen. Derweil die Eier trennen und die Eigelbe zügig in die Creme rühren. 

Nun die Mulden mit der Vanillecreme befüllen und im Backofen etwa 15 Minuten goldbraun backen. Die Törtchen nach dem Backen abkühlen lassen und anschließend aus dem Blech lösen.


Ich habe die Zuckermenge aus den portugiesischen Originalrezepten deutlich verringert, da mir die Törtchen sonst viel zu süß wären. Die Törtchen schmecken auch wunderbar, wenn man Xucker verwendet.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

{Abgedruckt} Es wird bunt

Meine Regenbogentorte zählt zu den beliebtesten Rezepten hier auf "Ich bin dann mal kurz in der Küche". Doch nicht nur euch gefällt das Rezept besonders gut, sondern auch den Redakteurinnen von der LISA. Aus diesem Grund wurde das Rezept letzte Woche in der LISA veröffentlicht. 

Vielen Dank an Nadine Gruber für das Foto ;-)

Ich bin leider etwas spät dran, da ich die Veröffentlichung nicht gleich mitbekommen habe. Das Rezept findet man auch HIER auf dem Blog. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

Montag, 27. Oktober 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von ha(h)ndmade

Es ist mal wieder Montag und somit ist es wieder höchste Zeit für einen neuen Gastbeitrag. Ich habe heute die liebe Sabine vom Blog ha(h)ndmade zu Gast bei mir, die uns heute eine meiner Leidenschaften präsentiert: eine Motivtorte. 

Der treue Leser von "Ich bin dann mal kurz in der Küche" kennt mein Hobby und meine Torten schon und ich freue mich immer wieder wenn ich höre und lese, dass ich auch andere Menschen mit dieser Leidenschaft anstecken konnte. Ein ganz kleines bisschen bin ich auch stolz, wenn ich dann sehe, was dabei raus kommt, wenn jemand meinen Blog liest und selber Torten macht (darf ich doch, oder?).

Ich kann nur noch sagen: Lasst euch begeistern!


Was Leckeres von ha(h)ndmade:
Rührteig mit weißer Schokolade und Pistazien


Wahhh! Oh man...
Jetzt ist es also wirklich soweit.
Ich bin zu Gast bei Maria.
Wahnsinn!

Tief durchatmen und dann geht es los.

Wer ich bin?
Sabine, Sabine Hahn um genau zu sein. Eine zweifache Lausbubenmama mit einem Hang zum Selbermachen.
Und genau deswegen ist mein Blog „ha(h)ndmade“ vor mehr als 3 Jahren entstanden. Mein angeheirateter Allerweltsname wurde also zum Programm.

Eigentlich fing alles mit dem Nähen an.

Aber dabei blieb es nicht.
Gekocht und gebacken habe ich sowieso immer gerne und irgendwann hat auch dieser Bereich heimlich still und leise Einzug in meinen Blog gefunden. Richtig schlimm wurde es dann durch eine kleine Challenge die ein paar befreundete Mamis ins Leben gerufen haben. Jetzt ist also auch das Essen nicht mehr wegzudenken.
Einen reinen Foodblog findet ihr aber bei mir nicht, sondern eben alles mögliche: Aber bitte ha(h)ndmade!

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr wie und warum ich bei Maria gelandet bin. Aber ich erinnere mich noch sehr gut an den Augenblick, als ich ihre ersten Torten gesehen habe.

Ich war erst einmal ziemlich sprachlos.

(Wer mich kennt weiß: DAS kommt selten vor...)

Von dem Moment an war ich nicht nur ein ständiger Besucher ihrer Seite, sondern auch angesteckt mit dem Tortenfieber.
Das wollte ich doch selbst mal testen. Über meine ersten Versuche breite ich still und heimlich den Mantel des Schweigens.
Jetzt darf ich heute bei ihr bloggen und kann es immer noch nicht so richtig fassen.
Ich denke ich muss nicht erwähnen wie sehr ich mich freue...
Danke, danke, danke!
Lange musste ich nicht überlegen was ich euch heute hier präsentieren werde.
Eine Torte natürlich :)
Denn das Timing war perfekt, meine beiden Buben haben im Oktober Geburtstag.

Im Gegensatz zu Maria fehlen mir allerdings noch ca. 500 Übungstorten damit ich ein einigermaßen anständiges Ergebnis im Bereich Motivtorten hinkriege.
Der Fondant macht nämlich gerne mal was komplett anderes als ich eigentlich will.
Dazu kommt, dass es als Mama von zwei Buben, die nebenbei mit 34 nochmal an die Uni zurück ist, einfach ab und an mal etwas schneller gehen muss.
Aber bitte trotzdem mit ein bisschen „WOW“-Effekt.

Deswegen gibt es heute von mir etwas „Einfacheres“.

Die Idee zu meiner kleinen Geburtstagstorte habe ich von Elise von My Cupcake Addiction. Ich habe ihre Torte mit der Cornflakesschüssel gesehen und war sofort begeistert. Nachdem mein Großer schon einen „Illusion cake“ mit M&Ms bekommen hat, durfte also bei meinem Kleinen, der ein Jahr alt geworden ist, auch einer her. Aber bitte so, dass er als „Baby“ auch etwas davon hat.

So ist am Ende meine Schüssel mit Babykeksen entstanden.


Sieht spektakulär aus, ist aber eigentlich einfach gemacht.
Und statt Babykeksen kann man wie im Original irgendwelche Cornflakes benutzen oder seiner Fantasie ganz freien Lauf lassen.

Meine Schüssel ist einfach aus Glasur mit etwas weißer Schokolade vermischt entstanden. Hierfür habe ich die Schokolade geschmolzen, eingefärbt und anschließend eine Silikonschüssel damit ausgepinselt. Mehrfach!
Einfach kurz in den Kühlschrank gestellt, zieht die Schokolade sofort an und man ist innerhalb von 15 Minuten fertig.
Gut aushärten lassen und dann die Silikonschale vorsichtig abziehen.

TADA! Essbare Schüssel aus Schoki – Check


Für den Teig habe ich mein Lieblingsrezept genommen. Mit etwas Herumgeteste ist es irgendwann entstanden und seitdem oft gewünscht wenn ich meine Familie mit Torten bombardiere.
Gebacken wurde er natürlich in der gleichen Silikonschüssel damit er am Ende auch wieder hineinpasst.
Rührteig mit weißer Schokolade und Pistazien
(für eine 20er Form)

4 Eier
90g Zucker
70g neutrales Öl
1 Vanillezucker oder Mark einer Vanillestange
90g Mehl
1 gehäuften TL Backpulver
100g weiße Schokolade
40g Pistazien fein gemahlen

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Die weiße Schokolade in der Mikrowelle schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Dann die Eier mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren.
Wie bei Marias tollem Biskuit soll sich auch hier die Masse verdoppeln und hell und schaumig werden. Das kann schon einmal 5 Minuten dauern. Öl hinzugeben und kurz unterrühren.
Das Mehl, die Pistazien und das Backpulver in die Schüssel sieben und vorsichtig unterheben (die Pistazien habe ich dieses Mal weggelassen).
Anschließend die geschmolzene Schokolade kurz unterrühren.

Die Silikonschale muss man eigentlich nicht einfetten, ich traue dem Frieden irgendwie nicht so ganz und gehe in so einem Fall immer auf Nummer sicher.
Ich benutze dazu immer Backtrennmittel: Einfach zu gleichen Teilen Mehl, Palmin Soft und neutrales Öl miteinander verrühren bis es cremig wird. Abgefüllt in einem Glas hält sich das Backtrennmittel für einige Wochen im Kühlschrank.

Den Teig hineinfüllen und für ca. 30 Minuten backen.

Aus meiner Erfahrung macht jeder Ofen sein eigenes Ding.
Deswegen stelle ich mir meinen Timer immer schon etwas eher und mache die Stäbchenprobe um sicher zu gehen, dass mein Kuchen auch wirklich fertig ist.

Als Füllung habe ich mich dieses Mal für eine Schokoladenbuttercreme entschieden.
Mein Lieblingsrezept ist ganz einfach.

Schokoladenbuttercreme

150g Zartbitterschokolade
150 Vollmilchschokolade
180ml Sahne
150g Butter
evtl. etwas Puderzucker

Man nimmt die Schokolade, hackt sie klein und gibt sie in eine Schüssel.
Die Sahne in der Mikrowelle oder dem Topf erhitzen und darübergießen.
Ich stelle also im Endeffekt eine normale Ganache her.
Sobald sie etwas abgekühlt ist wird die Butter schaumig und nach und nach die Ganache schaumig gerührt.
Wem sie nicht süß genug ist kann natürlich noch mit Puderzucker abschmecken.

Am Ende hatte ich zuviel Creme übrig weil mir eingefallen ist: Obendrauf muss ja was weißes!
Aber mein Mann ist zum Glück ein dankbarer Abnehmer für solche Reste zum Schlecken :)

Den Trick mit der Torte wollt ihr noch wissen?
Ganz einfach, ein schlichter Luftballonstab!

Wenn ihr genau sehen wollt, wie es funktioniert, dann schaut euch einfach HIER das Video dazu an.

Da ich in der Torte eine dunkle Creme hatte, habe ich mir als Frosting noch eine Amerikanische Buttercreme gemacht. Anschließend wurden Babykekse darauf verteilt, der Fondant zum Milchstrahl geformt, die Milchtüte aufgesetzt und ein Löffel in der Torte versenkt.


Ach ja, die Torte war bereits am Nachmittag komplett verschwunden und mein Bub hat sich mit Freude die Babykekse stibitzt. Natürlich durfte er auch von der Torte selbst probieren. Wir haben sein „Mam mam mam“ Gejauchze und das Gedeute auf die Torte auf Papas Teller so gedeutet, dass sie ihm wohl geschmeckt haben muss.

Tja...
Das war es auch schon von mir. (Schon ist gut, jetzt ist es doch etwas länger geworden...)

Ihr dürft euch natürlich gerne meine anderen Werke anschauen, ob essbar oder nicht findet ihr sie alle hier: http://hahndmade.blogspot.de/

Und damit sage ich DANKE Maria für die liebe Möglichkeit Teil deiner wunderbaren Blogwelt sein zu dürfen und winke einmal in die Runde!
_____

Liebe Sabine, vielen Dank für diesen tollen Beitrag und die lieben Worte! Ich bin begeistert von deiner Torte.

Ich wünsche dir Sabine und euch Lesern noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Sonntag, 26. Oktober 2014

{Food Challenge} Halloween Special

Wir haben mal wieder den letzten Sonntag im Monat und das heißt, dass es wieder Zeit für eine neue Ausgabe der Food Challenge ist. Wir haben uns diesmal für das Thema Halloween entschieden und ein paar schaurige Köstlichkeiten kreiiert.
 

Die Küchenderrn Jasmin (links oben) hat einen Gruseligen Red Velvet Cake gemacht. Liv von Thank you for eating (links unten) hat Vegane Schokoteilchen gezaubert. Und die liebe Maike von The Culinary Trail (rechts unten) erschreckt uns mit Gruseligen Marmorkuchen.


Von mir gibt es einen schaurig schönen leckeren Marshmallow-Himbeer-Brownie im Geisterlook. Gebacken habe ich diesen saftigen Brownie in meiner geliebten, kleinen Gusseisenpfane*. Das Rezept für den Himbeer-Brownie habe ich aus dem Buch "Die neuen Klassiker" von Donna Hay*, welches ich euch erst vor kurzem HIER vorgestellt habe. Kurz vor Ende der Backzeit habe ich auf dem Brownie einfach noch eine Tüte Marshmallows verteilt. Die sind im Ofen etwas geschmolzen und schön gebräunt. Nach einer kurzen Abkühlzeit kann man die Marshmallows mit einem Lebensmittelfarbestift bemalen. So sind kleine Geister entstanden. 



Ihr wollt das Rezept? Kriegt ihr!
Marshmallow-Himbeer-Brownies im Halloweenstil
(für eine 22cm Form)

200g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
60g Butter
90g brauner Zucker
60ml Sahne
3 Eier 
35g Mehl
200g TK Himbeeren
1Pck. Marshmallows

Den Backofen auf 150°C vorheizen.

Schokolade, Butter, Zucker und Sahne in einem Topf bei schwacher Hitze unter Rühren zum schmelzen bringen und zu einer glatten Masse verrühren. Eier und Mehl in einer Schüssel gut verrühren, anschließend die Schokoladenmasse unterheben. Den Teig in eine gefettete Springform (oder eine Gusseisenpfanne) geben, die gefrorenen Himbeeren darauf verteilen und im Ofen 35-40 Minuten backen. 

Nach Ende der Backzeit die Form aus dem Ofen nehmen und die Marhmallows darauf verteilen (nebeneinander stellen). Den Backofen (sofern möglich) auf Oberhitze umstellen und den Kuchen zurück in den Backofen stellen. Die Marhmallows nun etwa 5 Minuten bräunen lassen. Ich empfehle neben dem Herd stehen zu bleiben um zu schauen, dass die Marhmallows nicht zu dunkel werden!


Ich empfehle den Brownie am besten warm zu genießen, dann sind die Marhmallows noch schön knusprig und weich.

Lasst euch diesen leckeren Kuchen schmecken! Vielleicht findet sich das Rezept ja nächste Woche auf der einen oder anderen Halloweenparty wieder.

Ich hoffe auch diesmal hat euch unsere Food Challenge wieder gefallen. 
 
Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Food Challenge}
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Freitag, 24. Oktober 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Engadiner Nusstörtchen

Heute habe ich einen echten schweizer Oldie für euch, denn das Rezept dieser feinen Engadiner Nusstörtchen gibt es schon seit etwa 1900. Der Ursprung dieser Nusstorte liegt in Engadin (daher auch der Name). In der Schweiz ist diese Spezialität aber auch als Bündner Nusstorte bekannt.

Ich liebe Törtchen mit Geschichte und Tradition und somit kam ich nicht um diese leckeren Kuchen herum.


Diese runden, flachen Törtchen aus Mürbeteig sind mit einer karamellisierten Walnussfüllung  (in der Schweiz Baumnüsse genannt) gefüllt.

Das Rezept für diese Törtchen habe ich mal wieder in dem tollen, kleinen Buch "Törtchen" von Martin Schönleben* entdeckt. Lasst es euch schmecken!

Engadiner Nusstörtchen
(für 12 Tarteletteförmchen á 10cm)

Für den Mürbeteig
150g Butter
75g Zucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
225g Mehl
1g Backpulver

Für die Füllung
170g Walnusskerne
35g Orangeat
65g Sahne
180g Zucker
35g Butter
130g Marzipanrohmasse
50g Honig
1 Ei

Außerdem
12 Walnusshälften

Aus Butter, Zucker, Vanillemark, Salz, Ei, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig herstellen. Dazu entweder alle Zutaten gut miteinander verkneten oder so wie ich alle Zutaten in eine Küchenmaschine mit Knethaken geben und diese einen Teig herstellen lassen. Den Mürbeteig vor der Weiterverarbeitung 2h im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und mit einem großen Ausstecher (z.B. einer kleinen Schüssel) 12 Kreise ausstechen. Mit den Teigkreisen 12 Tarteletteförmchen (Durchmesser 10cm) auslegen.

Für die Füllung die Walnusskerne grob und das Orangeat fein hacken. Sahne erhitzen. Zucker in einer Pfanne goldbraun schmelzen lassen. Die Butter unter das entstandene Karamell rühren und mit der Sahne ablöschen (Vorsicht Spritzgefahr!). Die Mischung beiseite stellen, Marzipanrohmasse stückchenweise unterrühren. Honig, Nüsse und Orangeat unter die Füllung rühren. Nun die Füllung in die vorbereiteten Törtchen verteilen. Das Ei verquirlen und die Törtchen damit bestreichen.

Die Törtchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 20-25 Minuten  goldbraun backen. Die ausgekühlten Törtchen mit Puderzucker bestäuben und mit einer Walnusshälfte belegen.


Normalerweise werden die Törtchen auch noch mit Mürbteig bedeckt. Ich habe diesen Teig aber einfach weggelassen und dafür mehr Füllung gemacht. Wer möchte, kann aber etwas mehr Mürbeteig herstellen und den kleinen Törtchen einfach noch einen Deckel geben.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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Montag, 20. Oktober 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von The Culinary Trial

Heute habe ich eine ganz liebe Blogfreundin zu Gast bei mir. Die liebe Maike von The Culinary Trial kenn ich nun schon etwas länger, denn sie ist nicht nur eine meiner Mitstreiterinnen bei der Food Challenge, sondern auch eine wunderbare Bloggerin aus Leipzig und das ist ja quasi bei mir um de Ecke. Ich bin verliebt in ihre Bilder und bewundere ihr Talent hinter der Kamera. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass sie heute einen Gastbeitrag für mich geschrieben hat (außerdem kann sich keine charmanter an meinen Hals werfen, als Maike ;-))

Verliebt euch doch heute auch und schaut unbedingt mal in ihrem Blog vorbei. (Befehl!)

Was Leckeres von The Culinary Trial:
Braune Butter – Bananenkuchen mit salziger Schokoladencreme


Liebe Leser von Ich bin dann mal kurz in der Küche

schön, dass wir uns hier treffen, an diesem gemütlichen Montag im Oktober. Während die beste Maria fleißigst ihren neuen Aufgaben nachgeht, hat sie mich und andere Schreiberlinge gebeten, sie würdig zu vertreten und da bin ich  natürlich sofort dabei. (An dieser Stelle sei nur ganz kurz erwähnt, dass ich mich ihr eher an den Hals geworfen habe, statt gefragt worden zu sein, aber ich denke, das macht keinen so richtigen Unterschied, hehe.) 

Jedenfalls hat sie sich 'was Leckeres' als Gastgeschenk gewünscht- nichts leichter als das, würde ich mal meinen. Deswegen gibt’s an dieser Stelle feinsten Bananenkuchen, von mir für euch, mit ganz viel gebräunter Butter im Teig und einer salzigen Note in der dunklen Schokoladencreme. Was schon derbe nach Sünde klingt, schmeckt in Wahrheit mindestens genau so großartig, weswegen ich euch den Kuchen absolut und wärmstens empfehlen kann. Zudem ist die Zubereitung auch recht simpel und das Ergebnis einfach lecker, passend also zu Marias Motto. ; ) 


Ich hoffe, euch gefällt dieses kleine, aber mehr als feine Törtchen und wünsche euch den schönsten Herbst!

Braune Butter – Bananenkuchen mit salziger Schokoladencreme

 (für eine 18cm kleine Torte)

Für den Teig 
 250 g Butter
350 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Salz
1 TL Zimt, wer mag
4 mittlere, reife Bananen
200 ml Milch
280 g brauner Zucker
3 Eier
75 g Pekannüsse (ersatzweise Walnüsse) 

Für die Ganache 
50 g Butter
200 g dunkle Schokolade (ca. 65% Kakaogehalt)
150 ml Sahne
½ TL Salz (oder mehr, nach Geschmack)
Kakaobohnensplitter oder grobes Meersalz zum Bestreuen

Die 250 g Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erst schmelzen und dann hübsch bräunen lassen. Dabei neben dem Topf stehen bleiben und rühren, bis die Butter duftet und kleine braune Pünktchen am Boden herumschwirren. Sofort vom Herd nehmen und in eine kühle Schüssel umfüllen, am besten ein bisschen schwenken, bis die Butter nicht mehr sprudelt. Im Kühlschrank etwa 1 Stunde kühlen, bis die Butter wieder fest, aber noch nicht hart ist.
 
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Drei Springformen mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und am Rand buttern und mehlen. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zimt vermengen. Die Bananen fein zerdrücken und mit der Milch mischen. Die gebräunte Butter aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Handrührer locker aufschlagen, dann den braunen Zucker zugeben und weiter schlagen. Nun nach und nach die Eier hinzufügen und unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und die Bananenmilch zum Teig geben und gut unterarbeiten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Pekannüsse grob hacken und untermengen. Auf die drei Backformen aufteilen und im Ofen etwa 35 Minuten backen oder bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder heraus kommt. Die Kuchen in den Formen abkühlen lassen.
 
Für die Ganache die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und bräunen, dann in eine Schüssel umfüllen. Die Schokolade hacken und zur Butter geben. Die Sahne im Topf, in dem schon die Butter drin war, erhitzen und über die Schokolade gießen, das Salz hinzufügen. Kurz stehen lassen und dann zu einer homogenen Masse rühren. Die Ganache etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur fester werden lassen.
 
Zum Zusammenbau einen Boden auf einen (hübschen) Teller legen und mit einem Viertel Ganache bestreichen. Den nächsten Boden auflegen, ebenfalls mit Creme bestreichen und den letzten Boden obenauf stapeln. Die Torte komplett mit Ganache einstreichen und mit etwas grobem Salz oder Kakaobohnensplittern verzieren. Dazu ein Glas warme Milch schlürfen und den Blättern beim Tanzen im Wind zusehen.


Was soll ich sagen? Ich habe Hunger!!! Vielen Dank liebe Maike für dieses leckere Rezept.

Habt eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)