Freitag, 24. Oktober 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Engadiner Nusstörtchen

Heute habe ich einen echten schweizer Oldie für euch, denn das Rezept dieser feinen Engadiner Nusstörtchen gibt es schon seit etwa 1900. Der Ursprung dieser Nusstorte liegt in Engadin (daher auch der Name). In der Schweiz ist diese Spezialität aber auch als Bündner Nusstorte bekannt.

Ich liebe Törtchen mit Geschichte und Tradition und somit kam ich nicht um diese leckeren Kuchen herum.


Diese runden, flachen Törtchen aus Mürbeteig sind mit einer karamellisierten Walnussfüllung  (in der Schweiz Baumnüsse genannt) gefüllt.

Das Rezept für diese Törtchen habe ich mal wieder in dem tollen, kleinen Buch "Törtchen" von Martin Schönleben* entdeckt. Lasst es euch schmecken!

Engadiner Nusstörtchen
(für 12 Tarteletteförmchen á 10cm)

Für den Mürbeteig
150g Butter
75g Zucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
225g Mehl
1g Backpulver

Für die Füllung
170g Walnusskerne
35g Orangeat
65g Sahne
180g Zucker
35g Butter
130g Marzipanrohmasse
50g Honig
1 Ei

Außerdem
12 Walnusshälften

Aus Butter, Zucker, Vanillemark, Salz, Ei, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig herstellen. Dazu entweder alle Zutaten gut miteinander verkneten oder so wie ich alle Zutaten in eine Küchenmaschine mit Knethaken geben und diese einen Teig herstellen lassen. Den Mürbeteig vor der Weiterverarbeitung 2h im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und mit einem großen Ausstecher (z.B. einer kleinen Schüssel) 12 Kreise ausstechen. Mit den Teigkreisen 12 Tarteletteförmchen (Durchmesser 10cm) auslegen.

Für die Füllung die Walnusskerne grob und das Orangeat fein hacken. Sahne erhitzen. Zucker in einer Pfanne goldbraun schmelzen lassen. Die Butter unter das entstandene Karamell rühren und mit der Sahne ablöschen (Vorsicht Spritzgefahr!). Die Mischung beiseite stellen, Marzipanrohmasse stückchenweise unterrühren. Honig, Nüsse und Orangeat unter die Füllung rühren. Nun die Füllung in die vorbereiteten Törtchen verteilen. Das Ei verquirlen und die Törtchen damit bestreichen.

Die Törtchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 20-25 Minuten  goldbraun backen. Die ausgekühlten Törtchen mit Puderzucker bestäuben und mit einer Walnusshälfte belegen.


Normalerweise werden die Törtchen auch noch mit Mürbteig bedeckt. Ich habe diesen Teig aber einfach weggelassen und dafür mehr Füllung gemacht. Wer möchte, kann aber etwas mehr Mürbeteig herstellen und den kleinen Törtchen einfach noch einen Deckel geben.

Ich wünsche euch ein süßes Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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Montag, 20. Oktober 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von The Culinary Trial

Heute habe ich eine ganz liebe Blogfreundin zu Gast bei mir. Die liebe Maike von The Culinary Trial kenn ich nun schon etwas länger, denn sie ist nicht nur eine meiner Mitstreiterinnen bei der Food Challenge, sondern auch eine wunderbare Bloggerin aus Leipzig und das ist ja quasi bei mir um de Ecke. Ich bin verliebt in ihre Bilder und bewundere ihr Talent hinter der Kamera. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass sie heute einen Gastbeitrag für mich geschrieben hat (außerdem kann sich keine charmanter an meinen Hals werfen, als Maike ;-))

Verliebt euch doch heute auch und schaut unbedingt mal in ihrem Blog vorbei. (Befehl!)

Was Leckeres von The Culinary Trial:
Braune Butter – Bananenkuchen mit salziger Schokoladencreme


Liebe Leser von Ich bin dann mal kurz in der Küche

schön, dass wir uns hier treffen, an diesem gemütlichen Montag im Oktober. Während die beste Maria fleißigst ihren neuen Aufgaben nachgeht, hat sie mich und andere Schreiberlinge gebeten, sie würdig zu vertreten und da bin ich  natürlich sofort dabei. (An dieser Stelle sei nur ganz kurz erwähnt, dass ich mich ihr eher an den Hals geworfen habe, statt gefragt worden zu sein, aber ich denke, das macht keinen so richtigen Unterschied, hehe.) 

Jedenfalls hat sie sich 'was Leckeres' als Gastgeschenk gewünscht- nichts leichter als das, würde ich mal meinen. Deswegen gibt’s an dieser Stelle feinsten Bananenkuchen, von mir für euch, mit ganz viel gebräunter Butter im Teig und einer salzigen Note in der dunklen Schokoladencreme. Was schon derbe nach Sünde klingt, schmeckt in Wahrheit mindestens genau so großartig, weswegen ich euch den Kuchen absolut und wärmstens empfehlen kann. Zudem ist die Zubereitung auch recht simpel und das Ergebnis einfach lecker, passend also zu Marias Motto. ; ) 


Ich hoffe, euch gefällt dieses kleine, aber mehr als feine Törtchen und wünsche euch den schönsten Herbst!

Braune Butter – Bananenkuchen mit salziger Schokoladencreme

 (für eine 18cm kleine Torte)

Für den Teig 
 250 g Butter
350 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Salz
1 TL Zimt, wer mag
4 mittlere, reife Bananen
200 ml Milch
280 g brauner Zucker
3 Eier
75 g Pekannüsse (ersatzweise Walnüsse) 

Für die Ganache 
50 g Butter
200 g dunkle Schokolade (ca. 65% Kakaogehalt)
150 ml Sahne
½ TL Salz (oder mehr, nach Geschmack)
Kakaobohnensplitter oder grobes Meersalz zum Bestreuen

Die 250 g Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erst schmelzen und dann hübsch bräunen lassen. Dabei neben dem Topf stehen bleiben und rühren, bis die Butter duftet und kleine braune Pünktchen am Boden herumschwirren. Sofort vom Herd nehmen und in eine kühle Schüssel umfüllen, am besten ein bisschen schwenken, bis die Butter nicht mehr sprudelt. Im Kühlschrank etwa 1 Stunde kühlen, bis die Butter wieder fest, aber noch nicht hart ist.
 
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Drei Springformen mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und am Rand buttern und mehlen. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zimt vermengen. Die Bananen fein zerdrücken und mit der Milch mischen. Die gebräunte Butter aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Handrührer locker aufschlagen, dann den braunen Zucker zugeben und weiter schlagen. Nun nach und nach die Eier hinzufügen und unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und die Bananenmilch zum Teig geben und gut unterarbeiten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Pekannüsse grob hacken und untermengen. Auf die drei Backformen aufteilen und im Ofen etwa 35 Minuten backen oder bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gesteckt wird, sauber wieder heraus kommt. Die Kuchen in den Formen abkühlen lassen.
 
Für die Ganache die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und bräunen, dann in eine Schüssel umfüllen. Die Schokolade hacken und zur Butter geben. Die Sahne im Topf, in dem schon die Butter drin war, erhitzen und über die Schokolade gießen, das Salz hinzufügen. Kurz stehen lassen und dann zu einer homogenen Masse rühren. Die Ganache etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur fester werden lassen.
 
Zum Zusammenbau einen Boden auf einen (hübschen) Teller legen und mit einem Viertel Ganache bestreichen. Den nächsten Boden auflegen, ebenfalls mit Creme bestreichen und den letzten Boden obenauf stapeln. Die Torte komplett mit Ganache einstreichen und mit etwas grobem Salz oder Kakaobohnensplittern verzieren. Dazu ein Glas warme Milch schlürfen und den Blättern beim Tanzen im Wind zusehen.


Was soll ich sagen? Ich habe Hunger!!! Vielen Dank liebe Maike für dieses leckere Rezept.

Habt eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)

Sonntag, 19. Oktober 2014

{Bloggeburtstag} Ich feiere mit Partyhäppchen und Geschenken

Huiuiui am Freitag ist "Ich bin dann mal kurz in der Küche"  4 Jahre alt geworden und das möchte ich heute mit euch feiern.

Vor 4 Jahren habe ich meine spontane Idee einen Blog zu schreiben begonnen und seit dem unglaubliche 761 Beiträge veröffentlicht. Um diese Beiträge zu lesen, habt ihr meinen Blog über 4 Millionen! mal angeklickt und dabei mehr als 12.000 Kommentare hinterlassen. WOW! Das muss gefeiert werden!

Wenn ich eine Party schmeiße, dann gibt es erstmal etwas zu essen (is klar auf einem Foodblog, oder?), deshalb habe ich euch heute erstmal ein paar Ideen für Partyhäppchen mitgebracht. Unterstützt wurde ich bei meiner Bloggeburtstagsplanung von Meggle*. Meggle* - ein Hersteller für Butter,  Kräuterbaguettes, Kräuterbutter, Sahne und vieles mehr - hat mir einige Kräuterbaguettes zur Verfügung gestellt, die ich in ein paar Partysnacks verwandelt habe.


Ich denke fast jeder von euch kennt diese Kräuterbaguettes, die es vorallem im Sommer beim Grillen gibt. Ich esse diese Baguettes sehr gerne. Von Meggle gibt es aber nicht nur die klassische Baguettevariante mit Knoblauch- oder Kräuterbutter, sondern auch gefülltes Chiabatta, rustikales Baguette oder Laugenbaguette.

Die Baguettes habe ich in Stücke geschnitten und dann in meinem Panini-Grill zubereitet und anschließend belegt.


Links: Hier habe ich das Steinofenciabatta in eine Art Caprese Bruschetta verwandelt. Einfach das geröstete Ciabatta mit bunten, geviertelten Cherrytomaten und gewürfeltem Mozzarella belegen und mit etwas selbstgemachtem Pesto beträufeln. Wer es etwas pikanter mag, kann auch noch ein paar Kapern zerkleinern und dazu geben.

Rechts: Das rustikale Kräuterbutterbaguette habe ich mit einem Scheiben-Camembert und Preiselbeermarmelade belegt. Diese fast schon französische Baguette-Variante schmeckt mir besonders gut.


Nach einem italienischen und einem französischen Baguettehäppchen gibt es jetzt noch eine Kreation aus Griechenland. Das klassische Knoblauchbaguette habe ich mit einem Feta-Frischkäse bestrichen und mit gefüllten Oliven belegt. Für den Feta-Frischkäse einfach Feta fein würfeln und mit etwas Frischkäse verrühren. Den Frischkäse mit geräuchertem Paprikapulver und etwas Oregano abschmecken und dann auf die Baguettescheiben streichen.

So die Partysnacks haben wir. Lasst es euch schmecken! Nun gehören zu einem Geburtstag aber auch Geschenke und da habe ich ein paar ganz tolle Gewinne für euch vorbereitet:


Ich habe alle diese Preise für euch ausgesucht. Gesponsert wurden alle diese Preise freundlicherweise von Meggle*. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

1. Preis: reisenthel loopshopper gefüllt mit Kochbuchneuheiten
Ich besitze selber schon länger einen carrybag und einen loopshopper von reisenthel und bin einfach begeistert. Ich liebe meine Begleiter, die nicht nur super praktisch sind, sondern auch toll aussehen. Fast jeden Tag begleitet mich einer von beiden. Dazu gibt es die Kochbuchneuheiten "Auf die Hand" von Stevan Paul und Daniela Haug, "Lust auf Backen" von Hannes Weber und "Fingerfood" von Susanne Walter. Diese brandneuen, frisch erschienenen Kochbücher stehen auch schon in meinem Regal und bereiten mir bisher viel Freude.

2. Preis: Bosch Handrührset Styline
Dieser wunderbare Handrührer ist seit letztem Jahr in meinem Besitz und bereitet mir seit dem viel Vergnügen in der Küche. Nicht nur, dass er zu meiner Küchenmaschine passt, sondern auch seine Leistung und das Zubehör gefällt mir sehr gut. Ich hoffe der Gewinner dieses Gerätes hat damit auch viel Freude!

3. Preis: Backformenset von Le Creuset
Ich bin ein großer Fan von Le Creuset, weil die Produkte wirklich hochwertig sind. In die Backformenserie habe ich mich schon lange verliebt, weil die Antihaftbeschichtung einfach der Wahnsinn ist. Ich habe mittlerweile fast alle Backformen, die es von Le Creuset gibt. Der Gewinner dieses Preises bekommt die Springform (20cm Durchmesser) und die Obstkuchenform (26cm Durchmesser).

Was müsst ihr tun um einen dieser Preise zu gewinnen? 

Kreiiert selber ein Rezept mit einem Kräuterbaguette eurer Wahl und schickt mir ein Bild und den Rezepttitel eurer Kreation. Unter allen Teilnehmern werden die Preise verlost. 

Ihr überbackt eine klassische Zwiebelsuppe mit Kräuterbaguette? Ihr verfeinert euer Kräuterbaguette mit Käse oder Schinken bevor ihr es in den Ofen steckt? Oder ihr serviert einen tollen Salat zum Baguette? Dann macht davon einfach ein Foto und schickt es mir und gewinnt!

Hier findet ihr die Teilnahmebedingungen:

* Ihr habt bis Sonntag, den 16.11.2013 23:59 Uhr Zeit um mir euer Foto und den passenden Rezepttitel an kuechengefluester@gmx.de zu schicken

* Jeder kann mit einem Rezept teilnehmen

* Gewinne werden ausschließlich innerhalb Deutschlands versendet

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

* Teilnahmeberechtigt sind Personen ab dem 18. Lebensjahr. Wenn ihr unter 18 Jahre seid, braucht ihr das Einverständnis eurer Eltern

* Alle Gewinne wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden

* Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt
 
Ich freue mich auf eure Kreationen! Nun schnappt euch ein virtuelles Partyhäppchen und feiert noch ein bisschen mit mir!

Ich wünsche euch einen traumhaften und entspannten Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:



Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


*Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Kooperation mit Meggle. Meggle hat mir die Baguettes zur Rezeptentwicklung und die Preise für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt. Der Blogartikel und meine Meinung ist von dieser Tatsache unberührt.

Freitag, 17. Oktober 2014

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Florentiner Törtchen

"Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?"

Ich kann es auch kaum fassen, aber es ist schon wieder Oktober! Ich habe das Gefühl, dass das Jahr gerade erst begonnen hat und nun sind wir schon wieder am Ende angekommen. Wenn das in dem Tempo weitergeht, dann ist im nächsten Moment Weihnachten. Habt ihr denn schon alle Geschenke zusammen?

Spaß beiseite.

Der Sommer mit seinen frischen Beeren, Pfirsichen, Kirschen und Co. neigt sich langsam dem Ende und die üppige Herbstbäckerei mit Äpfeln, Birnen, Nüssen, getrockneten sowie kandierten Früchten beginnt. Ein typisches Gebäck der kalten Jahreszeit sind die Florentiner, die ganz wunderbar zu einem warmen Kaffee oder Kakao schmecken. Ein Rezept für Florentiner habe ich euch HIER schonmal vorgestellt.

In Italien - wo die Florentiner ursprünglich herkommen - ist dieses Gebäck aber das ganze Jahr beliebt. Die knusprigen, runden Kekse wurden nach der Stadt Florenz benannt, wo sie von einem Bäckermeister erfunden wurden.


Ich habe euch heute mal eine neue Variante der Florentiner mitgebracht. Als Törtchen schmecken die knusprigen Taler nämlich auch wunderbar. Aber Achtung! Die Törtchen sind sehr mächtig. Hier ist man schon nach einem Törtchen satt und zufrieden.

Das Rezept für die Törtchenvariante habe ich im Buch "Törtchen" von Martin Schönleben* entdeckt. Für die Herstellung der Törtchen braucht man solche Silikonmuffinförmchen*. Die fertig gebackenen Törtchen lassen sich wunderbar aus dem Förmchen lösen.
 
Florentiner Törtchen
(für 12 Stück)

Für den Mürbeteig
150g Butter
75g Zucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
225g Mehl
1g Backpulver

Für die Füllung
60g Sahne
75g Butter
135g Zucker
45g Honig
40g Orangeat
40g Cranberrys
135g Mandelblättchen

 Außerdem
200g Zartbitterschokolade
12 Belegkirschen

Aus Butter, Zucker, Vanillemark, Salz, Ei, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig herstellen. Dazu entweder alle Zutaten gut miteinander verkneten oder so wie ich alle Zutaten in eine Küchenmaschine mit Knethaken geben und diese einen Teig herstellen lassen. Den Mürbeteig vor der Weiterverarbeitung 2h im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Florentinermasse Sahne, Butter, Zucker und Honig in einem Topf bei mittlerer Hitze so lange kochen lassen, bis sie ein wenig eingedickt ist und beginnt Farbe anzunehmen. Dann den Topf beiseitestellen und die Masse abkühlen lassen. Orangeat und Cranberrys fein hacken. Mit Mandelblättchen unter die Florentinermasse rühren.

Ofen auf 175°C vorheizen. Den Mürbeteig etwa 3mm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher 12 Kreise ausstechen. Die Teigkreise in Silikonmuffinförmchen  legen und den überstehenden Teig abschneiden. Die Florentinermasse darauf verteilen.

Die Törtchen im Backofen etwa 12-18 Minuten goldbraun backen. Die Törtchen auskühlen lassen.

Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Törtchen mit der flüssigen Schokolade dekorieren. Mit jeweils einer Belegkirsche belegen.


Mit diesem Rezept wünsche ich euch einen süßen Herbst!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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Mittwoch, 15. Oktober 2014

{Buchvorstellung} Ein neues Meisterwerk von Donna Hay

Donna Hay ist unbestritten eine (und auch meine) Ikone der modernen Kochbuchliteratur. Ihr Stil war und ist für viele Foodstylisten und -fotografen wegweisend. Zahlreiche ihrer Kochbücher wurden zu Best- und Longsellern. Auch ich habe mittlerweile viele ihrer Bücher zu Hause, weil ich ihre einfachen Rezepte und ihre wunderbaren Bilder so liebe. In ihrem neusten Buch "Die neuen Klassiker"* kommen alle Donna Hay Fans mal wieder auf ihre Kosten.

Ich möchte es euch heute mal etwas genauer vorstellen.

Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten
Donna Hay

http://www.amazon.de/gp/product/3038008257/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3038008257&linkCode=as2&tag=httpmalkurzin-21&linkId=DVIFV5AEKGHVBFCO

AT Verlag
39,90€
Gebundene Ausgabe, 448 Seiten

"Diese »Best-of«-Sammlung von mehr als 300 Rezepten im unverwechselbaren Donna-Hay-Stil ist eine Zusammenstellung der beliebtesten Klassiker aus ihrer Kochzeitschrift mit dem für sie typischen modernen Touch. Das Buch enthält neu interpretierte Gerichte für den Familienalltag, schnelle Gerichte für Berufstätige ebenso wie trendige Aromenkombinationen, die sich auch zu besonderen Gelegenheiten gut machen Gerichte also, die jeden Koch, jede Köchin und alle Liebhaber guten Essens begeistern, Tag für Tag und zu jedem Anlass."

Das Buch gibt es HIER* zu kaufen.
Inhalt

PIKANT
eier+käse
pasta, asia-nudeln+reis
suppen
rind
huhn+ente
schwein
lamm
fisch+meeresfrüchte
pasteten+tartes
salate+beilagen

SÜSS
cookies, kekse+süße schnitten
kleingebäck
kuchen
puddings+aufläufe
pies+tartes
desserts

Als dieses Buch zu mir nach Hause kam, war ich doch kurz überrascht. Ich hatte zwar von "über 399 Rezepten" gelesen, aber dass dann doch ein fast 3kg schweres Buch zu mir kommt, habe ich nicht erwartet. Das ist wirklich ein dicker Schinken und wie man am Inhaltsverzeichnis schon sieht, steckt da auch ne Menge drin. Ich war schon nach dem ersten Durchblättern total begeistert und das Buch füllte und füllte sich mit kleinen Makierungszetteln.


Donna Hay schreibt nicht nur viele Kochbücher, sondern gibt auch regelmäßig eine Kochzeitschrift heraus. Diese gibt es allerdings nicht in Deutsch, sondern nur in Englisch (dementsprechend gibt es sie auch hauptsächlich im englischsprachigen Raum zu kaufen). In diesem Buch findet man eine Zusammenstellung ihrer besten Rezepte aus ihrer Kochzeitschrift. Da die Zeitschrift in Deutschland kaum zu kaufen gibt, waren die Rezepte für mich vollkommen neu. Wer allerdings regelmäßiger Leser der englischen Ausgabe ist, wird sicher viele Rezepte wiedererkennen.

Was mir am Buch besonders gefällt, ist die unglaubliche Rezeptvielfalt. Ob vegetarisches Tofu-Kürbis-Laksa, mexikanische Chili-Hackfleisch-Tacos, asiatische Hähnchenspieße mit pikanter Erdnusssoße, italienische Pizza mit Salami, Ricotta und Basilikum oder süßen Zitronenschnitten - man findet zahlreiche, leckere Rezepte in diesem Buch. Man findet Rezepte für den Familienalltag, für Berufstätige und Süßigkeitenliebhaber. Bei den über 300 Rezepten ist für jeden etwas dabei.


Jedes der Rezepte wird von einem rasend schönen Bild begleitet. Das Format des Buches erinnert - dank der tollen Bilder - fast schon an ein Bildband. Ich kann nur davon abraten dieses Buch im hungrigen Zustand anzusehen! Die Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet und oft auch kurz und knackig beschrieben. Ich bin keine Freundin von ewig langen Rezeptbeschreibungen, da ich in der Küche doch recht fit bin. Mit Donna Hay Rezeptbeschreibungen komme ich daher super zurecht. 

Entsteht nun aber doch mal eine Frage zu einer Zutat oder einer Zubereitungsart, dann findet man die Antwort im umfangreichen Glossar am Ende des Buches. Dort sind Infos zu einigen "besonderen" Zutaten nochmal zusammengefasst.


Zu manchen Grundrezepten gibt es zusätzlich eine Schritt-für-Schritt Anleitung. Auf den Folgeseiten findet man dann meistens noch Rezeptvariationen zum Grundrezept.

Testrezepte

Bei so einem wunderbaren Buch kann ich die Finger nicht lange still halten. Insgesamt habe ich schon 3 Rezepte ausprobiert.


Als erstes habe ich den "Fisch im Bierteig" von Seite 198 ausprobiert. Das war einfach der knusprigste Bierteig, den ich je selber gemacht habe. Das Rezept ist super simpel und sehr lecker! Dazu gab es bei mir Gurkensalat und eine Kräutersoße.

Ich fand das Rezept vom Bierteig so klasse, dass ich es ein paar Tage später (auf Wunsch meines Mannes) nochmal gemacht habe. Diesmal haben wir aber Banane in den Teig getunkt und ausgebacken. Herrlich! Das schmeckt wie die gebackene Banane vom Asiaten, bloß besser!





Als nächstes habe ich die "Himbeer-Muffins mit weißer Schokolade" von Seite 319 nachgebacken. Auch dieses Rezept bestand aus herkömmlichen Zutaten und war schnell zubereitet. 

Die Muffins waren auch lecker, aber nicht außergewöhnlich.





Als letztes habe ich noch die "marmorierten Brownies" von Seite 307 ausprobiert. Auch dieses Rezept hat mir sehr gut gefallen.

Das Rezept werde ich euch demnächst einmal in einem seperaten Beitrag vorstellen.











Fazit

Es fällt mir wirklich schwer etwas an diesem Buch zu kritisieren. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und ich wurde von Donna nicht enttäuscht. Wer Donnas Stil liebt, wird von diesem Buch begeistert sein.

Kleiner Hinweis zum Preis: Bei dem Preis von 39,90€ handelt es sich laut Verlag um einen Einführungspreis bis zum 31. Dezember 2014. Danach soll das Buch wohl teurer werden. Also sollte man sich das Buch wohl lieber zu Weihnachten wünschen ;-)

Was haltet ihr von diesem Buch?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)


Hinweis: Das Buch wurde mir für meine Rezension freundlicherweise vom AT Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt, was natürlich keinen Einfluss auf meinen Beitrag und meine Meinung hat. 

*Amazon Partner Link

Montag, 13. Oktober 2014

{Gastbeitrag} Was Leckeres von Eine Prise Liebe

Das Wochenende ist überstanden ;-) Es ist also wieder Zeit für einen Gastbeitrag. Ich freue mich heute Jessica begrüßen zu dürfen. Liebe Jessica, hier ist deine Bühne:  

Was Leckeres von Eine Prise Liebe:
Mini Hi-Hats 


Hallo an alle Leser von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“,

heute darf ich in Marias wundervollen „Küche“ Platz nehmen. Ich freue mich
wirklich sehr dabei sein zu dürfen! Danke an Maria. 

Kurz zu mir und meinem kleinem Blog. Ich schreibe jetzt seit Januar 2012 für „Eine Prise Liebe“. Was damals aus einem Silvesterspaß entsprang ist heute ein Teil meines Lebens. Bis vor Kurzem war mein Blog ein reiner Foodblog. Allerdings hat sich mit unserem Sohn einiges in meinem Leben geändert und deshalb auch der Blog. Deshalb findet ihr jetzt bei mir alles was zu meinem Leben dazugehört. Natürlich weiterhin kochen und backen, aber eben auch Familienleben, Reisen, Nähen und Häkeln… und, und, und. 
Mitgebracht habe ich euch heute süße Hi-Hats. Gebacken habe ich sie als Mitbringsel für einen Krabbelgruppentreff. Dafür waren sie einfach perfekt. Mit einem Happs waren die im Mund!

Mini Hi-Hats
(für 24 Stück)
 
24 kleine Waffelbecher
1 Becher Joghurt 3,5% Fett
1 Becher Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
¾ Becher neutrales Öl (Sonnenblumenöl)
3 Eier
3 Becher Mehl
¾ Päckchen Backpulver
3 Eiweiß
200g Puderzucker
½ Tl Backpulver
200g Zartitterkuvertüre
25g Palmin

Den Joghurt in eine Rührschüssel geben, Becher auswaschen und zum Abmessen wieder verwenden. Zucker, Vanillezucker und Öl zugeben und verrühren. Die Eier einzeln unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver zugeben und unterrühren.
Die Masse in die Waffelbecher füllen und bei 180°C ca. 15 Minuten backen.
Die kleinen Kuchen auskühlen lassen.
Das Eiweiß mit Puderzucker und Backpulver in eine Schüssel über ein Wasserbad geben. Das ganze ca. 10 Minuten aufschlagen. Die Masse muss richtig fest sein.
Die Eiweißmasse in einen Spritzbeutel geben und mit einer Sternentülle auf die Küchlein spritzen und etwa 1 Stunde kalt stellen.
Die Kuvertüre mit Palmin im Wasserbad schmelzen. Die Eiweisszipfel in die Schokolade tauchen und abtropfen lassen.
Wenn die Schokoladenhaube fest geworden ist, genießen!!!


Ich hoffe euch gefallen meine Hi-Hats und kommt mich vielleicht mal besuchen.
___

Ich liebe die Gastbeiträge schon jetzt. Meine Gastblogger haben wirklich tolle Ideen. Vielen Dank liebe Jessica für diesen tollen Beitrag.

Habt eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Mach doch mal was Leckeres ;-)