Freitag, 27. Mai 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Rhabarber-Gugelhupf

Am Wochenende habe ich mal wieder einen großen Beutel frisch geernteten Rhabarber von meiner Schwiegermutti bekommen. Was macht man aus so viel Rhabarber. Natürlich erstmal einen Kuchen backen. Diesmal habe ich mich für einen leckeren Rhabarber-Guglhupf entschieden, den ich in meiner Lieblingsguglhupfform* gebacken habe.


Aus dem restlichen Rhabarber habe ich Erdbeer-Rhabarber-Kompott gekocht, dass ich nun immer mit Joghurt esse. Lecker. Rhabarber kann man auch super einfrieren. Ich schäle ihn dafür, schneide ihn in Stücke und friere ihn dann in Frischhaltebeuteln ein.

Nun aber zum Gugelhupf:

Rhabarber-Gugelhupf

500g Rhabarber
250g weiche Butter
150g Zucker
1/2 Tl Vanillepulver*
Prise Salz
5 Eier
375g Mehl
4 Tl Backpulver

Den Rhabarber schälen und in 1cm große Stücke schneiden. 

Butter, Zucker, Vanillepulver und Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterheben, bis ein cremiger Teig entstanden ist.

Den Rhabarber unter den Teig rühren. Eine Guglhupfform gut ausfetten und den Teig einfüllen. Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen vor dem Stürzen auskühlen lassen.


Ich habe den Kuchen einfach mit Puderzucker bestäubt. Eine Glasur aus weißer Schokolade würde aber auch sehr gut zum Kuchen passen.

Was zaubert ihr aus Rhabarber?

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 24. Mai 2016

{Buchvorstellung} Mal wieder ein Meisterwerk

Nach den fantastischen Büchern  "Lieblingssuppen"* und "Lieblingsdesserts" von Janneke Philippi*bin ich ein riesiger Fan der Kochbuchautorin, da beide Bücher einfach großartig geschrieben sind und die Aufmachung, die Fotos und das Design komplett meinem Geschmack entsprechen. Mittlerweile habe ich schon einige Rezepte aus den Büchern nachgekocht und bin immer wieder begeistert. Ich hoffte daher sehr, dass diese beiden Bücher nicht die Letzten der Autorin sein werden.

Es waren zum Glück nicht die letzten Kochbücher und so erschien im Februar das Buch "Lieblingspasta, Risotto & Gnocchi"* von der wunderbaren Janneke Philippi. Ich als großer Pastafan habe mich riesig über den Titel gefreut und konnte es kaum erwarten das Buch in den Händen zu halten. Sofort als ich es im Verlagsprogramm entdeckte, habe ich es vorbestellt. 

Ob es mit ihren vergangenen Kochbüchern mithalten kann, werde ich euch heute verraten.

Lieblingspasta, Risotto & Gnocchi
Janneke Philippi


Matthaes Verlag
29,90€
Gebundene Ausgabe, 196 Seiten

"Lieblingspasta, Risotto & Gnocchi – das dritte Buch von Janneke Philippi ist eine Herzensangelegenheit der Autorin, denn ihre ganze Familie ist verrückt nach Nudeln & Co. und so enthält das Buch auch mehr als 60 Rezepte, die bei Janneke zu Hause vielfach erprobt sind. Das Spektrum ist groß: Von den einfachen Spaghetti, die in 15 Minuten auf dem Tisch stehen, bis hin zu frischer Pasta und Gnocchi mit leckeren Füllungen und verschiedenen Formen, die etwas aufwändiger sind und auch Kochbegeisterte überzeugen. Die stimmungsvollen Fotos und kleinen Erläuterungen am Rande ergänzen die Rezepte aufs Beste. Ein Buch zum Verlieben und Verschenken."

Mehr Infos dazu HIER*. 

Inhalt

Frische Pasta

Getrocknete Pasta

Risotto

Gnocchi & Gnudi 

Das Buch startet mit einem Vorwort der Autorin in der sie ihre Liebe zur Pasta gesteht. Jannekes ganze Familie liebt Nudeln und Co. und daher war es für sie ganz klar, dass sie ihr nächstes Buch den Teigwaren widmen wird und die Lieblingsrezepte ihrer Familie darin veröffentlicht.

Anschließend folgt das Lieblingsrezept für frische Pasta der Autorin. Sie beschreibt, dass sie die frische Pasta oft mit ihren Kindern zusammen zubereitet. Wie gerne wäre ich auch ein Kind der Autorin, damit ich mit ihr in der Küche stehen kann um Pasta zuzubereiten.
 

Es folgen zahlreiche leckere Rezepte mit Pasta, Risotto und Gnocchi. Jedes Rezept wird von einem wahnsinnig schönen, appetitanregenden Foto begleitet, sodass ich gerne sofort ALLE Rezepte nachkochen möchte. Die Fotos macht übrigens der Mann der Autorin. In dieses Buch ist also die gesamte Philippi-Familie involviert.

Oft findet man zu den Rezepte kleine Anekdoten der Autorin, wie sie auf dieses Rezept gestoßen ist oder war ihre Familie besonders daran mag.


Die Rezepte sind kreativ und abwechslungsreich, aber trotzdem gut nachkochbar. Durch die detaillierte Rezeptbeschreibung kann man den Zubereitungsschritten gut folgen. Die Zutaten für die Rezepte bekommt man in jedem gut sortieren Supermarkt. 

Beispielrezepte: 

Spaghetti mit Kalbsfleischbällchen in pikanter Harissa-Tomatensoße
Spargelrisotto mit Bärlauchpesto
Überbackene Gnocchi mit Mangold und Büffelmozzarella
Risotto mit süßen Kirschtomaten und Ricotta
Frische Pasta mit geschmorten Schweinebäckchen
Cremige Portulak-Pasta mit Pecorino
Duftende Pasta-Päckchen mit Fisch
Frische Tomatensoße
Kakaopasta  
u.v.m. 


Sehr praktisch finde ich das doppelte Rezeptregister am Ende des Buches. Die Rezepte sind einmal nach Buchstaben und einmal nach Zutaten geordnet, sodass man schnell das passende Rezept findet. 

Normalerweise versehe ich ein Kochbuch nach dem ersten Durchblättern mit Lesezeichen. Das war bei diesem Buch gar nicht möglich, da ich eigentlich jedes Rezept nachkochen möche! Dieses Buch ist mein neues Standard-Pastabuch.


Fazit

Ich liebe es! Für mich ist es DAS Pastabuch, denn ich kenne kein besseres Buch über Pasta, Gnocchi und Co.! Kauft unbedingt dieses Buch, wenn ihr Pasta liebt und drückt mit mir gemeinsam die Daumen, dass mich A) Familie Philippi adoptiert und B) es nicht das letzte Buch der Autorin und ihrer Familie war.

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

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Sonntag, 22. Mai 2016

{Völlig Durchgegrillt} Heiß auf Eis

Das schöne Wetter lockt und immer öfter nach Draußen zum Grillen. Doch es muss nicht immer eine Bratwurst oder ein Steak sein. Wie wäre es denn man mit einem Dessert vom Grill? Klingt lecker, oder? 

Passende Rezeptideen findet man im Buch "Desserts vom Grill"*, welches ich euch HIER schonmal vorgestellt habe. Dort habe ich ein Rezept für Ananas vom Grill mit Kokosnusskaramell entdeckt, welches mich sofort zum Nachgrillen verführt hat.


Ananas eignet sich wirklich hervorragend zum Grillen, da sie durch die Hitze nicht die Form verliert und durch das Grillen einen tollen Geschmack bekommt. 

Wir grillen übrigens meistens auf unserem Balkon auf dem Weber Elektrogrill *. Wir nutzen den Grill nun schon seit über 2 Jahren und sind immernoch sehr zufrieden mit dem Gerät. Er leistet uns sehr gute Dienste und ich möchte ihn nicht mehr missen.

Ananas vom Grill mit Kokosnusskaramell
(für 4 Portionen)

4 Scheiben frische Ananas 

90g Vanillezucker
150ml Kokosmilch
40ml weißer Rum

4 Kugeln Vanilleeis 

Den Grill vorheizen.

Die Ananasscheiben von der Schale befreien und direkt auf dem Grill 3-4 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen. Anschließend die Ananas wenden und erneut 3-4 Minuten grillen.

Für das Kokosnusskaramell den Vanillezucker bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen und hell karamellisieren. Kokosmilch und Rum zugeben und auf die Hälfte einkochen, dann abkühlen lassen.

Zum Servieren auf jeden Teller etwas Kokosnusskaramell verteilen. Jeweils eine Ananasscheibe darauf legen und mit einer Nocke Vanilleeis (oder eine andere Eissorte) bedecken.


Die Kombination aus Ananas, Karamell und Eis ist einfach eine Sünde. Göttlich! Probiert es unbedingt mal aus und beamt euch mit diesem Geschmackserlebnis auf Wolke 7.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch noch einen entspannten Sonntag!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Völlig Durchgegrillt}

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Freitag, 20. Mai 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Double-Chocolate-Muffins

Seid ihr auch so kleine Coffee Shop Fans? Leckere Karamell Macchiatos, Cappuccinos, eine extra Portion Sahne, der Geruch nach frisch gemahlenen Kaffeebohnen und dazu einen saftigen Schokomuffin. Leckere Kaffeekreationen und das meist moderne, frische Flair locken mich immer wieder in solche Läden und verführen mich zu einem kleinen Snack. 

Doch man muss nicht in einen Coffee Shop, um einen leckeren, saftigen Schokomuffin zu genießen. Man kann ihn auch einfach selber machen. Heute habe ich euch das passende Rezept mitgebracht.


Damit die Muffins besonders schokoladig werden, habe ich Kakaopulver von Valrhona* verwendet. Dieses Kakaopulver hat einfach eine super Qualität und ich kann es trotz des hohen Preises (im Vergleich zum Kakao aus dem Supermarkt) sehr empfehlen.

Für den extra Schokokick hebe ich noch ein paar Schokoladendrops unter. Ich verwende gerne diese Vollmilch-Schokoladendrops von Callebaut*. Callebaut ist neben Valrhona ein sehr bekannter Schokoladenhersteller. Durch die Zugabe dieser hochwertigen Zutaten sind also kleine Luxus-Schokomuffins entstanden. Die können also nur gut schmecken!


Gebacken habe ich die Schokoladenmuffins nicht in gewöhnlichen Papierförmchen sondern in diesen Cupcakeförmchen in Tulpenform*. Der Vorteil dieser Papierförmchen ist, dass man mehr Teig in die Förmchen bekommt und die Muffins so größer werden.

Hier kommt das leckere Rezept:


Double-Chocolate-Muffins
(für 12 Stück)

300g Mehl
80g Kakao
1 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
100g Butter
250ml Buttermilch
2 Eier
150g Schokoladendrops Vollmilch
250g Zucker


Backofen auf 200 °C vorheizen. Muffinblech*  mit Papierförmchen* auslegen.

Butter schmelzen und mit Zucker und Eiern schaumig schlagen. Buttermilch unterrühren. Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz miteinander vermischen und unter die Buttermasse heben. Schokoladendrops ebenfalls unter den Teig heben. Teig in die Muffinform geben und im heißen Ofen etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe!


Wichtig ist, dass man den Muffinteig nicht zu lange rührt. Also nur so lange rühren, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Umso saftiger bleiben die Muffins später.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Mittwoch, 18. Mai 2016

{Einkochen} Erbsensuppe

Und? Habt ihr immernoch Lust auf Einkochrezepte? In den letzten Wochen habe ich euch ja zahlreiche Einkochrezepte veröffentlicht und bisher ist euer Feedback immer Positiv gewesen, deshalb gibt es heute ein weiteres Rezept für euch. 

Als ich letztens bei einem Brunch in einem Restaurant an ein Apfelmus aus dem Tetra Pak geriet, wurde ich daran erinnert, warum ich mir mit dem Einkochen so viel Arbeit mache. Das Apfelmus war wirklich (für mich) ungenießbar und überhaupt kein Vergleich zu meinem eigenen, eingekochten Apfelmus. Natürlich ist es mehr Arbeit und vielleicht kostet es am Ende auch mehr als ein Tetra Pak Apfelmus, aber es schmeckt einfach so viel besser! Warum also am Geschmack sparen?


Doch nicht nur Apfelmus kann man selber einkochen (mein Rezept dazu findet ihr HIER), sondern auch den Suppenklassiker Erbsensuppe. Das Rezept dafür habe ich im Buch "Fastfood at Home"* von Pia Wetermann entdeckt. Das Buch habe ich euch HIER schonmal vorgestellt.


Da das Erbsensuppenrezept keine Milchprodukte oder Mehl/Stärke enthält, kann man die Suppe wunderbar einkochen. Ich habe gleich ein paar klein geschnittene Würstchen mit zur Suppe gegeben und mit eingekocht. Man kann die Suppe aber auch ohne Würstchen einkochen und sie beim aufwärmen frisch zur Suppe geben.

Erbsensuppe
(für 4 Personen)

250g getrocknete grüne Erbsen
1 Zwiebel
150g durchwachsener Räucherspeck
2El Öl
300g festkochende Kartoffeln
100g Knollensellerie
2 Möhren
1/2 Stange Lauch
4 Würstchen
2Tl Majoran
1 Lorbeerblatt
Salz/Pfeffer 

Die Erbsen in eine Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken. Die Erbsen mindestens 12 Stunden einweichen.

Am nächsten Tag Zwiebel, Kartoffeln, Sellerie, Möhren und Lauch waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls in Würfel schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und den Speck darin anbraten. Zwiebeln hinzufügen und glasig anbraten. Die Erbsen abgießen und gemeinsam mit etwa 1,5l frischem Wasser zu dem Speck in den Topf geben. Aufkochen und zugedeckt etwa 1h kochen.

Anschließend Kartoffelwürfel und den Rest des Suppengemüses hinzufügen. Majoran und Lorbeerblatt in die Suppe geben und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Etwa 30 Minuten weiterkochen und gelegentlich umrühren. 

Das Lorbeerblatt aus der Suppe fischen. Die Würstchen klein schneiden und unter die Suppe rühren.

Einkochen
Nun vorbereitete (sterilisiert) Einkochgläser* mit der Suppe befüllen. Die Gläser nicht ganz voll machen, da sich die Suppe beim Einkochen noch ausdehnt. Den Rand der Gläser ggf. mit Zewa nochmals sauber machen und die Gläser gut verschließen.  

Die Gläser in den Weck Einkochautomat WAT15 mit Zeitschaltuhr* stellen. Sie dürfen eng beieinander stehen und man darf sie auch stapeln, ABER sie dürfen sich untereinander nicht berühren und die Außenwand des Automaten nicht berühren. Nun Wasser (in der gleichen Temperatur wie das Einkochgut hat) einfüllen, bis die oberste Gläserschicht zu 3/4 im Wasser steht. Den Deckel auflegen und die Soljanka bei 100°C (Weck Automat Einstellung Kochen) für 120 Minuten einkochen. Die Zeitschaltuhr beginnt erst zu laufen, wenn die richtige Einkochtemperatur erreicht ist.  

Anschließend stellt sich das Gerät automatisch ab und man kann die Gläser mit einer Zange entnehmen. Ich schlage die Gläser dann dick in Handtücher ein, denn sie sollten ganz langsam auskühlen. Ungekühlt ist die Erbsensuppe nun eigentlich 6-12 Monate haltbar (vorausgesetzt man hat sauber gearbeitet). 


Meine Gläser beschrifte ich übrigens mit so einem Edding Lackmaker*. Den bekommt man gut auch wieder mit einem Spülschwamm ab und kann sie erneut beschriften.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Ich bin dann mal kurz einkochen ;-) 

*Kooperation Bleywaren/Amazon Partner Link 

Sonntag, 15. Mai 2016

{Feierabendküche} Kartoffelgratin

Beim Gewinnspiel zum 1000. Beitrag hat sich ja herausgestellt, dass euch die Rezepte aus meiner Feierabendküche besonders gut gefallen. Gerade unter der Woche soll es Abends einfach schnell gehen. Auch wenn man gerne kocht, hat man nach einem langen Arbeitstag oft nicht mehr die Energie 1-2 Stunden in der Küche zu stehen. 

Wenn ich nach schnellen Rezepten suche, dann schaue ich sehr gerne in das Buch "30 Minuten Menüs"* von Jamie Oliver. Ich koche daraus aber keine ganzen Menüs, sondern nehme mir einzelne Komponenten heraus, die ich dann abwandle und zubereite. Das Buch habe ich euch HIER schonmal genauer vorgestellt. Aus keinem meiner Kochbücher habe ich bisher mehr nachgekocht.

Auch das Rezept für mein schnelles Kartoffengratin, welches ich euch heute vorstellen möchte, habe ich in diesem Buch entdeckt. Dank meiner geliebten Philips Kompaktküchenmaschine* aus der Jamie Oliver Kollektion (Bericht HIER) sind die Kartoffeln in Sekunden in dünne Scheiben geschnitten und das Kartoffelgratin nach 5 Minuten im Ofen. 

Während das Gratin im Ofen schmort, kann man passend dazu einen Salat zubereiten. Das Gratin und ein Salat ist ein wunderbares, schnelles Abendbrot. Wer es allerdings etwas aufwendiger mag, kann den Mann des Hauses noch in den Garten (oder in meinem Fall auf den Balkon) schicken um passend zum Kartoffelgratin und Salat noch ein Steak zu grillen. Schon ist das Abendessen perfekt.

Schnelles Kartoffelgratin 
(für 4-6 Portionen)

1 rote Zwiebel
1kg mehlig kochende Kartoffeln
Muskatnuss
200g Sahne
Salz/Pfeffer
2 Händevoll geriebenen Parmesan
1 kleine Handvoll Thymianzweige
2 Lorbeerblätter

Zwiebel schälen, halbieren. Die Kartoffel schälen und Kartoffeln sowie die Zwiebel in der Küchenmaschine mit einem Scheibenaufsatz in dünne Scheiben hexeln. Die Kartoffeln in eine gebutterte Auflaufform geben. Salzen, Pfeffern, etwa 1/4 Muskatnuss darüber reiben, Thymian und Lorbeer sowie den Parmesan darauf verteilen und mit der Sahne übergießen. Alles gut durchmischen und gleichmäßig in der Auflaufform verteilen.  Etwa 200ml kochendes Wasser angießen und die Form mit Alufolie abdecken. Im Backofen bei 220°C etwa 20 Minuten garen. Anschließend die Alufolie abnehmen, die zweite Handvoll Parmesan darüber streuen und nochmal etwa 10 Minuten knusprig überbacken.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch einen entspannten Feierabend.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

{Feierabendküche}

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Freitag, 13. Mai 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Brioche mit Rosinen

Das Wochenende ist die Zeit in der man sich erholen kann. Man kann das tun, wofür man in der Woche oft wenig Zeit hat, z.B. richtig ausgiebig mit Freunden frühstücken. Das mache ich besonders gerne und lade dazu gerne Freunde ein, um sie richtig zu verwöhnen.

Erst kürzlich hatte ich Frühstücksgäste und begrüßte sie mit diesem reichlich gedeckten Frühstückstisch:


So kann man das Wochenende genießen, oder?


Auf meinem Frühstückstisch befinden sich viele Klassiker. Ich hatte eine Käseplatte (unter anderem mit meinem Lieblingskäse Tete de Moine), eine kleine Wurstplatte, frisches Obst, selbstgemachte Marmelade, Baguette, Brot und frisch gekochte Eier vorbereitet. Außerdem habe ich einen selbstgemachten Erdbeerjoghurt (einfach frische Erdbeerstücke mit Naturjoghurt) serviert.

Dazu gab es neben Kaffee und Tee auch frische Säfte.

Sich durch all die Leckereien zu schlemmen, nimmt schonmal ein paar Stunden in Anspruch, aber wer will sich am Wochenende schon hetzen?


Das Highlight auf meinem Frühstückstisch war mein neues, wunderschönes Magic Grip Wildblumen Service von Kahla*. Dieses Geschirr schreit einfach Frühling und macht super gute Laune. Mir bereitet es richtig viel Freude und ich bin vor allem vom Magic Grip (eine Anti-Rutsch-Schicht unterhalb der Teller und Tassen) begeistert, da es kleine Malheure vorbeugt. Ich schmeiße ja gerne mal ausversehen Geschirr durch die Gegend.


Für das Frühstück habe ich ganz frisch am Morgen ein paar kleine Brioche mit Rosinen gebacken. Brioche ist ein französisches Hefebrot, dass durch Butter und Eier sehr gehaltvoll wird. Durch die Rosinen entstehen eine Art Rosinenbrötchen. Die kleinen Brioche waren unglaublich luftig und schmeckten sehr lecker. Das Rezept werde ich mir merken und definitiv öfter backen, da es mir so wunderbar gelungen ist.


Ihr wollt das Rezept? Bekommt ihr! Achtung: Die Brioche brauchen eine Nacht Ruhezeit, also muss man mit der Zubereitung schon am Vortag beginnen. Dafür hat man am Morgen frisch gebackene Brioche.

Brioche mit Rosinen
(für 12 Stück)

Für den Vorteig

15g Weizenmehl Typ 550
80 g Milch
 
Für den Hauptteig
340g Weizenmehl Typ 550
10g Frischhefe
60g Zucker
2 Eier
2 Eigelb
100g weiche Butter
4g Salz
80g Rosinen
etwas geschmolzene Butter

Für den Vorteig Milch und Mehl in einem Topf verrühren und langsam erhitzen bis die Masse stark eindickt und sich vom Boden löst. Abkühlen lassen!

Für den Hauptteig Mehl, den abgekühlten Vorteig, Eier, Eigelbe und die Hefe 5 Minuten auf niedrigster Stufe verkneten, dann Zucker und Salz zugeben und weitere 5 Minuten kneten. Zum Schluss die Butter in Flocken zufügen und etwa 10 Minuten weiter kneten bis ein homogener, glänzender Teig entstanden ist. Knetet man mit der Hand, dann fallen einem natürlich die Arme ab, deshalb verwende ich zum kneten von Hefeteigen immer meine Kennwood kMix*. So habe ich die Arme frei um die Küche aufzuräumen, während meine Küchenmaschine sich um den Teig kümmert.

Den Teig nun 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Rosinen in etwas heißem Wasser einweichen. Das Wasser später wieder abgießen!

Die Rosinen leicht mit Mehl bestäuben und in den Teig einkneten. Den Teig in 12 Portionen teilen und jede Portion zu einem langen Strang formen. Den Teigstrang zu einem kleinen Zopf verdrehen und den Zopf in eine Mulde eines gut gefetteten Muffinblechs legen. Ich verwende immer mein Muffinblech von Le Creuset*, da es eine super Anti-Haft-Beschichtung hat. Die Brioche anschließend noch mit etwas geschmolzener Butter bestreichen.

Das Muffinblech abdecken und über Nacht (10-12 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen.

Am Backtag 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen, damit die Brioche Zimmertemperatur annehmen können und noch etwas aufgehen. Bei 220°C 15 Minuten backen. Dabei eine Schüssel mit heißem Wasser auf den Backofenboden stellen, damit die Brioche in Dampf backen können.


Die Brioche schmecken auch noch einen Tag später super lecker. Einfach auf dem Toaster nochmal etwas aufbacken.

Wie genießt ihr am liebsten euer Wochenende?

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

*Amazon Partner Link/Kooperation Kahla

Donnerstag, 12. Mai 2016

{Buchvorstellung} Wenn es mal schnell gehen muss

Immer wieder bemerke ich, dass die meisten Leute auf der Suche nach schnellen, einfachen Gerichten sind, die man ohne viel Aufwand zubereiten kann. Auch ich bin für meine Feierabendküche ständig auf der Suche nach diesen Rezepten, weil es manchmal einfach schnell gehen muss. Das kürzlich erschienene Buch "Die Keine Zeit zu Kochen Küche" von Laura Herring* verspricht genau solche Rezepte. Aus diesem Grund stelle ich euch das Buch heute mal genauer vor.

Die Keine Zeit zu Kochen Küche 
Laura Herring


Dorling Kindersley Verlag
16,95€
Gebundene Ausgabe, 256 Seiten

"Wenn’s mal wieder schnell gehen muss: Dieses Kochbuch zeigt wie genussvolle Gerichte in maximal 20 Minuten zubereitet sind! Vollgepackt mit leckeren Rezepten, anregenden Ideen und genialen Tipps zum Zeitsparen. Ob schnelles Müsli zum Frühstück, Pitataschen mit verschiedenen Füllungen zum Mittagessen oder cremige Currys für den Abend – Alle Gerichte sind im Handumdrehen zubereitet. Dazu gibt’s clevere Tipps zum Einkauf und Zeitsparen, einen Crashkurs im Gemüseschneiden und Wichtiges zu Utensilien und Küchenpraxis."

Mehr Infos zum Buch HIER*. 


Inhalt

Die schnelle Küche
Die Grundausstattung
  Clever eingekauft
Crashkurs Küchentechnik
20 Zeitspartricks

Frühstück&Brunch auf die Schnelle

Lunch für ganz Eilige

Essen am Ende des Tages

Essen für Freunde ohne Stress

Süsses in Kürze

Das Buch startet mit einer ausführlichen Einführung zum Thema "Schnelle Küche". Die Autorin stellt in dieser Einleitung Lebensmittel vor, aus denen man schnelle Gerichte zaubern kann bzw. Lebensmittel, die sich schnell verarbeiten lassen. Außerdem geht sie auf Küchengeräte ein, die die Arbeit in der Küche deutlich vereinfachen. Bewaffet man sich mit den von der Autorin empfohlenen Dingen, kann man die folgenden Rezepte im Buch schnell und einfach umsetzen.


Nach der Einleitung findet man im Buch zahlreiche Rezepte, die schnell und einfach zubereitet werden können. Die Rezepte sind sehr ansprechend gestaltet und abwechslungsreich. Jedes Rezept wird duch ein Bild oder eine Grafik begleitet. Durch den sogenannten Kochplan, den es zu fast jedem Rezept gibt, hat man schnell eine gute Übersicht, was zu tun ist, um wirklich in 20 Minuten ein leckeres Gericht auf dem Tisch zu haben.

Beispielrezepte:
Frühstücks Burritos
Thai-Frikadellen mit Erdnuss-Soße
Frittata
Gebratene Entenbrust mit Himbeer-Soße
Schoko-Brownie und Erdbeeren
Orangensorbet
Erdnussbutter Kekse
Cajun Lachs
Hähnchen-Tacos
Honig-Hähnchen auf Sesambrötchen
Bananen-Karamell-Pie 


Durch den Mix aus Bildern und Grafiken wirkt das Buch sehr modern. Das bunte Design lenkt aber nicht zu sehr vom Wesentlichen ab, sondern sorgt eher für Übersichtlichkeit der vielen verschiedenen Informationen. Oft findet man nämlich zu den Rezepten zahlreiche Variationsmöglichkeiten, sodass man aus einem Rezept viele weitere Gerichte zaubern kann.


Ich habe bereits 2 Rezepte getestet und kann bestätigen, dass die Gerichte wirklich schnell und einfach zubereitet sind. Ich habe zwei Pita-Variationen ausprobiert. Einmal das Pita gefüllt mit Hackfleisch, Rucola und Tzaziki und einmal das Pita mit Hähnchen, Apfel und Sellerie.


Fazit

Ein tolles Buch mit vielen einfachen und schnellen Rezepten. Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der wie ich stets auf der Suche nach leckeren Rezepte für die eigene Feierabendküche ist. Ich werde viele der Rezepte im Sommer zu Picknicks nachkochen und freue mich jetzt schon auf Ausflüge mit leckeren, einfachen Snacks.

Was haltet ihr von diesem Buch?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt: 

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

*Amazon Parnter Link 
Hinweis: Das Buch wurde mir zur Rezension vom Dorling Kindersley Verlag zur Verfügung gestellt. 

Dienstag, 10. Mai 2016

{Völlig Durchgegrillt} Spare Ribs Sous Vide

Spare Rips sind ein echter BBQ Klassiker und auch wir essen sie sehr gerne. Perfekt sind die Spare Rips (zu deutsch Rippchen), wenn das Fleisch zwischen den einzelnen Rippenknochen schön saftig und zart ist, damit man es schön vom Knochen nagen kann. Es ist allerdings gar nicht so leicht die Rippchen so zuzubereiten, dass sie zart und saftig sind, denn sie müssen in der Regel lange bei niedriger Temperatur (am besten auf dem Grill) garen und das nimmt ihnen oft ihre Saftigkeit.

Wie ich meine Rippchen normalerweise zubereite, habe ich euch HIER schonmal gezeigt. Nun bin ich aber vor kurzem auf ein Rezept gestoßen bei dem die Rippchen Sous Vide zubereitet werden. Das wollte ich auch unbedingt mal ausprobieren.


Wie das Sous-Vide-Garen funktioniert und was es damit auf sich hat, habe ich euch HIER schonmal genauer beschrieben. 

Ich nutze für die Sous-Vide-Methode den Sous-Vide Garer von Severin*. Für die Spare Ribs habe ich zunächst ein paar fleischige Schweinerippchen vom Metzger abgewaschen, gut abgetrocknet und dick mit BBQ Soße eingestrichen. Dann habe ich die Rippchen im einem Vakuumbeutel mit dem Caso VC100 Vakuumierer* einvakuumiert. Nun müssen die Rippchen für 48h bei 60°C gaaren. Das klingt erstmal nach viel Zeit und Aufwand, aber im Prinzip macht der Garer alles von allein. Man muss ihn lediglich nach 24h erneut einstellen, da man nur 24h programmieren kann. Außerdem verbraucht der Sous-Vide-Garer nur sehr wenig Energie in dieser Zeit, sodass sich die Kosten auch in Grenzen halten.


Nach den 48h sind die Rippchen super zart und saftig gegaart. Zur Fertigstellung habe ich sie erneut mit etwas BBQ Soße eingestrichen und auf dem Grill von beiden Seiten vorsichtig gegrillt, damit die Spare Ribs noch eine knusprige Kruste bekommen.


Das Ergebnis war hervorragend. Die Rippchen waren so zart, das das Fleisch förmlich vom Knochen gehüpft ist (was man an den sauberen Knochen sieht). Dazu gab es bei uns ein paar Pommes. Das werden sicherlich nicht unsere letzten Sous Vide Rippchen gewesen sein!

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:


{Völlig Durchgegrillt}

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Sonntag, 8. Mai 2016

{Buchvorstellung} "Eat on the Street" vs. "Streetfood"

Streetfood ist ein Foodtrend, der sich nun schon eine ganze Weile hält. Auch ich bin ein großer Fan der frischen, schnellen, kreativen Gerichte, die man direkt an der Straße bekommt. Letzten Sommer war ich das erste mal in den Niederlanden auf einem Street Food Festival und war begeistert von den vielen, verschiedenen, leckeren Speisen. Doch auch zu Hause möchte man ab und zu so ein leckeres Street-Food-Gericht genießen und passende Rezepte findet man natürlich in Kochbüchern.

In dieser Buchsaison sind mal wieder mehrere Streetfood Kochbücher erschienen. Ich möchte euch heute das Buch "Eat on the Street"* sowie das Buch "Streetfood" von Jennifer Joyce* vorstellen. Welches Buch bietet die besseren Rezepte?


Eat on the Street
Jutta Mennerich/Stefan Braun


ZS Verlag
21,99€
Gebundene Ausgabe, 176 Seiten

"Streetfood vom Feinsten – und dabei authentisch, lecker, selbst gemacht. Zwei Jahre lang schnabulierte sich Starfotograf Stefan Braun für sein Kochbuch „Eat on the street“ durch die ganze Welt. New York, London, Istanbul, Bangkok, Hamburg, München, Porto. Niemals ins Lokal. Das Ziel: die Straße. Das Ergebnis: ein vollendetes Werk aus Streetfood-Hotspots und hautnahen Reportagen. Aufregende Stadtimpressionen und exklusive Fotos machen hungrig auf Düfte, Gewürze, andere Kulturen, fremde Bräuche. Die Originalrezepte für das Fingerfood kommen von Köchin und Foodstylistin Jutta Mennerich. Streetfood selbst kochen wird mit den akribisch recherchierten und authentisch konzipierten Rezepten ganz einfach." 

Mehr zum Buch HIER*.

Inhalt

New York

London

Istanbul

Berlin, Hamburg, München & Co.

Hanoi, Saigon, Bangkok & Co.

Porto

Zwei Jahre lang war der Fotograf Stefan Braun auf Reisen und probierte sich durch die Straßenküchen und Food-Trucks dieser Welt. Städte wie New York, London, Istanbul, Hongkong. Hamburg, München, Wien, Porto waren seine Ziele. Von seiner Reise brachte er viele Fotos seiner Reiseeindrücke und der verschiedenen Gerichte mit. Die Köchin Jutta Mennerich hat passende Rezepte dazu entwickelt und so entstand das Buch "Eat on the Street". 

Die schönen Fotos lassen einen in Reisephantasien schwelgen und regen an, sofort in die Küche zu gehen und den Herd oder den Grill an zu werfen.


Die Rezepte im Buch sind dementsprechend sehr abwechslungsreich und folgen der Reiseroute des Fotografen. So findet man im Buch Rezepte aus New York, London, Istanbul, Hanoi, Bankok, Berlin u.v.m.

Jedes Rezept wird ausführlich beschrieben und enthält wichtige Angaben zur Zubereitungszeit, Garzeit sowie Portionsangaben. Außerdem erlt man zu jedem Rezept Infos zur Geschichte des Rezeptes oder wie es traditionell zubereitet wird.



Beispielrezepte:

-Lobster Roll
-Key Lim Pie
-Empanadas
-Fish Tacos
-Burritos con Pollo
-Falafel
-Chicken Tikka-Masala
-Köfte
-Pho Bo
-Bhan Bao
-Sate-Spieße
und viele weitere Köstlichkeiten.


Die meisten Zutaten für die Rezepte sind gut zu besorgen. Einige asiatische Zutaten zum Beispiel muss man im Asiamarkt suchen.


Jedes Kapitel wird von einer appetitanregenden Einleitung begleitet und durch faszinierende Reisefotografien untermalt. Es gibt nicht nur leckere Speisen zu entdecken sondern auch Bilder von regionalen Food-Märkten, Food-Trucks oder Straßenküchen.   

Fazit

Das Buch bietet nicht nur tolle Rezepte und macht Appetit, sondern weckt auch noch das Fernweh. Die Kombination aus leckeren Rezepten der Köchin und faszinierenden Fotofrafien des Fotografen funktioniert und macht Lust auf mehr.  Wer die Köstlichkeiten des letzten Urlaubs auch zu Hause kochen möchte, findet in diesem Buch ganz sicher das passende Rezept.

Streetfood: Schnelle und einfache Rezepte aus der ganzen Welt
Jennifer Joyce


 Dorling Kindersley Verlag
24,95€
Gebundene Ausgabe, 272 Seiten

"Eine fremde Kultur lässt sich kaum besser kennenlernen als durch ihr Essen auf der Straße, mitten unter Einheimischen. Bekannte Gerichte werden unverfälscht und mit großem Vergnügen zubereitet und verzehrt. Genau diesen Genuss vereint das neue Buch „Streetfood“. 150 leicht nachzukochende Gerichte aus Amerika, Europa, dem Orient und Asien zeigen authentische Streetfood-Gerichte von feurigen Tacos, würzigen Falafeln bis zu thaliändischem Hähnchen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu gibt’s wertvolle Infos zu einheimischen Saucen und Zutaten sowie zur richtigen Küchenpraxis, damit das Streetfood so gut schmeckt wie im Urlaub!" 

Mehr Infos zum Buch HIER*.

Inhalt

Typisch Amerikanisch

Mexiko & Südamerika

Mediterrane Genüsse

Orientalische Küche

Das beste aus China & Taiwan

Japan & Korea

Südostasien

Indische Auslese

Nützliche Tipps 

Auch Jennifer Joyce hat sich mit den Garküchen und Food-Trucks dieser Welt beschäftigt und verarbeitet ihre Rezepte und Eindrücke in ihrem aktuellen Buch

Dieses Buch ist deutlich umfangreicher als "Eat on the Street" und reist in viel mehr Länder und bietet somit noch viel mehr Rezepte und Eindrücke von den kulinarischen Hotspots dieser Welt.
 

Die Rezepte sind übersichtlich dargestellt, die Bilder der Gerichte lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und regen zum Nachkochen an. Die Zubereitung der Gerichte ist einfach gehalten und durch die gute Rezeptbeschreibung lassen sich die einzelnen Zubereitungsschritte gut nachvollzieren. 

Beispielrezepte:

Gebackene Hähnchenflügel mit Sellerie-Sticks und Blauschimmelkäse-Dip
Wahnsinnsburger mit scharfer Sauce
Frittierte Hähnchenkeulen
Sandwichs mit Schweinefleisch & Barbecuesauce
Rindfleisch mit Worcester-Steaksauce
Grillwürste mit karamellisierten Zwiebeln & eingelegten Paprikaschoten
Baby Back Ribs mit Ahornsirup-Chipotle-Sauce
Mini-Pies mit Pfirsischen & Himbeeren
Würzige Pommes Frites
Selbst gemachte Barbecuesauce
Zweierlei Krautsalat
Eisbergsalat mit Bacon & Buttermilchdressing
 

Die meisten Rezepte enthalten Fleisch, daher ist das Buch für Vegetarier oder gar Veganer eher nicht zu empfehlen. Die verwendeten Zutaten sind zum Teil sehr exotisch und so kommt man bei Muscovadozucker oder bestimmten Gewürzmischungen manchmal nicht um einen Besuch beim Feinkostladen oder einen Onlinekauf drumherum. 

Wer Rezepte aus aller Welt will, kommt um exotische Zutaten aber einfach nicht vorbei, wenn man authentische Rezepte will. Einige Rezepte lassen sich daher nicht spontan zubereiten, sondern erfordern eine gewisse Vorbereitung.


Die Rezeptbilder sind sehr appetitlich und machen Appetit auf die verschiedenen Gerichte dieser Welt. Zu jedem Rezept gibt es ein passendes Bild, sodass man einen guten Eindruck von den teilweise exotischen Gerichten bekommt.


Mir gefällt, dass man in diesem Buch auch einige süße Rezepte findet, denn ich nasche auf Reisen nicht nur gerne einen Burger, sondern stöbere auch in örtlichen Bäckereien nach süßen, kleinen Snacks für den süßen Hunger.

Fazit

Im Buch von Jennifer Joyce findet man viele abwechslungsreiche Rezepte. In diesem Buch stehen Reiseeindrücke nicht so sehr im Vordergrund, wie bei "Eat on the Street", dafür bietet dieses Buch meiner Meinung nach aber mehr Rezepte aus vielen verschiedenen Ländern.

Ich finde beide Bücher sehr ansprechend. Am Ende ist die Wahl - wie fast alles im Leben - Geschmackssache. Also schaut euch die Bücher mal an und trefft eure Entscheidung. Ich kann euch versprechen, dass ihr in beiden Büchern sehr leckere Rezepte finden werdet!

Was haltet ihr vom Streetfood-Trend? Seid ihr auch auf Entdeckertour und freut euch über jeden Foodtruck oder seid ihr langsam schon genervt vom Hype?

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Neuigkeiten aus meinem Bücherregal ;-)

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